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Blau-Weiss-Blätter · 1917-08-01 · 2 (8.1917) · page 32

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Blau-Weiss-Blätter
Volume
5 (1917-1918)
Issue
2 (8.1917)
Date
1917-08-01
Page
– (sequence 32)
Language
German
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3n mehreren Städten Süddeutschlands find meistens durch die Arbeit »git Blau.weiß'Führern, neue Wanderbünde entstanden. So in Worms, Würzburg, Karlsruhe, Heidelberg und Straßburg. Die Straßburger Gruppe ist bereits so kräftig, daß sie dem Blau-weiß offiziell angeschloffen werden konnte. Ebenso wurde der jüdische wanderbnnd in Königsberg, der allerdings schon längere Zeit besteht, in den Blawweiß ausgenommen. — Martin Rosenblüth hat, hauptsächlich infolge der technischen Schwierigkeiten, die durch seinen Aufenthalt in Kopenhagen entstehen, die Redaktion der Blau-Weiß-Blätter niedergelegt. Er bleibt weiter Mitglied der Schriftleitung, die außer ihm ans Moses Lalvary und Grete Eckstein besteht, verantwortlich für diese Nummer ist Grete Eckstein. Mitteilungen Blau-Weiße, die Gegenstände in Lohs gefunden oder verloren haben, melden sich bei Qil&c preuß, Berlin W. lS, Uhland Str. Blau-Weiße, die dem A. <D. K. 3* unterstehen, werden gebeten, sich bei U. O. Karl Haag. Funker Klein, Abtlg. 5-, Feldpost 78, zwecks Veranstaltung von Zusammenkünften zu wenden. Ich bitte nochmals alle Blau-Weiße, die es bisher noch nicht getan haben, mir ihre Feldadreffe, sowte möglichst die Gegend, in der sie liegen, mitzuteilen. Hilde preuß Die Silhuetten sind Ln Lohs vor» Lilly Lohn (Breslau) gezeichnet. Namen zn nennen, ist wohl überflüssig! Führer und Wanderer des Blau-Weiß kennen wohl die Ausführungen, die ich in der Jüdischen Rundschau wegen der landwirtschaftlichen Ausbildung von Mädchen für Palästina veröffentlicht habe. Ich bin damit beschäftigt, die Grundlagen für die Durchführung des planes zu schaffen und brauche Angaben und Adressen a\xs Orten, in welchen Juden Bauernwirtschaften besitzen. Außerdem interessieren mich, in der Nähe von kleineren Städten mit guter Bahnverbindung, Ln denen rituell lebende jüdische Familien in großer Zahl vorhanden stnd» K-rzsgelegenheiten für kleinere wirtschaftsbetriebe für den von mir Ln der Jüdischen Rundschau auseinandergesetzten Zweck. Hans Oppenheim hat einmal in den Blau-WeißBlättern über eine Wanderfahrt in ein süddeutsches Dörfchen berichtet, wo die Blau-Weiß-Gruppe warme Aufnahme bei Mischen Bauern fand. Berichte von ähnlichen Fahrten mit Angabe von Adressen, an die ich mich wenden konnte, wären mir sehr erwünscht. Llfriede Bambus Nowawes, Uhlandstr. <%. VLchcr. Manchem von euch wird Dr. Bastian Schmidt- „Naturwissenschaftliche Bibliothek" (Leipzig B. G. Teubner) bekannt sein. Es gibt davon zwei Abteilungen, die Serie B fiir jüngere, die Serie A für reifere Schüler, -Studierende und Naturfreunde. Mir liegen Bände der Serie A vor. Die Bücher sind von sehr verschiedenartigen Standpunkten aus geschrieben, bald tritt der unterhaltende, bald der belehrende Gesichtspunkt vor, -einige wollen Kenntnisse vermitteln, .gndere zum Beobachten und Experimentieren anregen, einige find mehr, andere ne» Jtigtr gelungen. Darum werden euch ein paar Hinweise, lieb sein. 22

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