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Blau-Weiss-Blätter · 1917-05-01 · 1 (5.1917) · page 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Blau-Weiss-Blätter
Volume
5 (1917-1918)
Issue
1 (5.1917)
Date
1917-05-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Wasser bleibt dort noch ganz »nbenutzt, ja ein Teil der Ebene iß versumpft und von Schilf überdeckt. Gleichwohl ist am Ufer des Meromfces Jeßod-hamaalah unter vielen Opfern dieser so reiche», aber des Sumpfes wegen noch gefahrvollen Bodens aufgebläht. Die Leider Jeßod-hamaalah's find wohl die fruchtbarsten des Landes. Auch Mischmar hajarden am Ausflüsse des Jordan aus dem Me» romfee besitzt weiten, fruchtbaren Boden. Zu diesen Kolonien Nordgaliläas gesellt sich noch Rosch-Pinah, am Ostrand« der Berge Safeds. Kleine Wälder und Obsthaine führen in Wellen hinan; der Ort selbst schmiegt fich eng an den Lels» rücken, hier wurde schwerste Rodungsarbeit geleistet, die nach Jahrzehnten erst zum Erfolge führte. Um den Kinerethsee ist ein Kranz junger Larmen und Kolonien entstanden. Nigdal am See, poriah auf gewaltigem Lelsen, Kinereth und Dagania beim Ausfluise des Jordan. Sie eröffnen die Kolonie«» des unteren Galiläa. Eine junge Bauernschaft ist hier tätigt die Musterdörfer, wie Milhamia und Jemma geschaffen hat. -Wenn du das hohe poriah von Tiberias aus ersteigst, so erschließt sich dir das Herz von Galiläa, das Gelände vom Jemma. Lin weiter Teppich jüdischer Erde liegt Dir zu Lüßen, der nach Südosten bis Milhamia reicht. Im Westen schließt fich die ganz junge Arbeitersiedlung Sarona an. Weithin jüdischer Boden. Es ist mir immer merkwürdig wohl gewesen, wenn's nur auch jüdischer Boden war, durch den wir wanderten. Sonst wollte fich die rechte Lreuüe nicht «instellen, und die weite Unterbrechung, die es nördlich, nordwestlich und südwestlich bis Mizzah, Sedschera und Mescha gibt, steigert die Sehnsucht nach jüdischem Besitz. Aber erst in Merchawja wird sie wieder gestillt, wo die jüdische Erde von der Genoffenschastsfarm bis an die Berge Nafareth's einen großen Strich der Jesreel umfaßt. Dort hat der ^Iaschomer" seine prächtige Pferdezucht, neue Larmen sind dort in Gründung. Von Metulah bis Merchawjah ist die Reife «in ständiger Wechsel: Pferde- und Eselsritt, Boot- und Wagenfahrt, Lußwanderung. Die Genoffenschaftsfarm Merchawjah wird einst am Scheidewege der Palästina Durchwandernden stehen, hier werden die eine» nach Süden über Dschenin, Sichem, Samaria, Silo den Weg nach Jerusalem wählen, den schon unsere Alten an den drei Wanderfesten peffach» Schewuoth und Sukkoth nahmen, andere werden erst nach Galiläa aufsteigen, und also die Jesreel nach Open zum Tiberiasfee, oder über Mescha das Hochland nach Jemma durchqueren.

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