Blau-Weiss-Blätter
- Journal
- Blau-Weiss-Blätter
- Volume
- 4 (1916-1917)
- Issue
- 6 (4.1917)
- Date
- 1917-04-01
- Page
- – (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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'LnpaUungen unseres Bundes feit langem. Der lflou: ein Purimpuppenspiel, verfaßt von Luise Treu, der Leiterin des Mädchenturnvereins, der auch teilnahm. Die Puppen hatte Markhoff mit Hilfe der Mädel gebaut, sie waren, ebenso wie das Stück selbst und vor allem das Spiel der Rinder, ein kleines Kunstwerk, das uns einen ungetrübt frohen und schönen Abend, bereitete. Publikum, groß und klein, hat gejauchzt und Tränen gelacht l Linen ganzen Abend lang konnte man der freudlosen Gegenwart vergessen. Blau-Weiße nebst Angehörigen und Freunden waren an 200 erschienen. Sally Markhoff Prag. Wanderungen. Im Januar und Februar machten wir ver- HLltnismLßig nur wenige Wanderfahrten. Das gute Winterwetter bot eine bei uns nur seltene Gelegenheit zum Schleifen, Rodeln, ja sogar zum Skifahren, und wir 'begrüßten es um so freudiger, als wir hier schon einen recht strenger» Winter -brauchen, wenn wir alle diese Winterfreuden der Gebirgler rrur halbwegs genießen wollen. Hei rn a b e n d e: Im Ganzen hatten wir gegen 40 Heimabende — durchschnittliche Beteiligung 6 Wanderer / Wandrerinnen / . Inneres: Einige Aenderungen in der Einteilung der Züge mußtsn 'durchgeführt werden. Besonders bei den Mädchen machte sich der ziemliche Altersunterschied recht bemerkbar und veranlaßte uns, den bisher bestehenden einen Mädchenzug in zwei Gruppen aufzuteilen. Dadurch wird es uns auch möglich -neue Wandrerinnen aufzunehmen und einen Rinderzug aufzustellen. — Eine Schwächung erlitt der größte Jungenzug durch die Einberufung des Wanderers weißkopf. Die Einrückung Alex Feigs, Fritz Fischers und Fritz Lisners hat uns eine ^neuerliche Lücke Ln die Führerschaft gebracht, die sich arg fühlbar macht und uns 'wenigen Hiergebliebenen das Durchhallen sehr erschwert. Manchen wertvollen Ratschlag und Anregung bekommen wir durch den regen Briefverkehr mit unseren Eingerückten — und so hoffen wir noch immer, wenigstens das Bestehende zu . erhalten. Eine kurze Urlaubszeit verbrachten bei uns: Bertl Zucker, Robert Bergmann und Preisler. Willy Popper und Bertl Black sind dieser Tage aus der Etappe in die Stellung abgegangen. von Franz Brada und Fritz Guttmann bekommen wir aus der Gefangenschaft öfters Nachricht? v In unserem Führerkurs, welcher auch für die alteren Wanderer und Wandrerin nen zugänglich ist, nehmen wir jetzt theoretisch das Rartenlesen durch. Spater will uns Erna Feig einige nützliche Weisungen über die erste Hilfe bei UngHksfallen geben. Frida Loewy d Stockholm. Der wanderbetrieb ist ganz gut, besonders in der Gruppe unserer Jüngeren, wir feierten die Einweihung unseres Heimes unter der Betei. ligung aller unserer Mitglieder und ihrer Ellern. Lea Tarschis Seilitz-Schönau. Unsere Oberführerin, Rosel Graf, legte ans persönlichen Gründen die Leitung unseres Bundes nieder;'dieselbe wurde mir übertragen. wie überall beschränkte sich auch bei uns der winterbetriebauf die größeren Wanderer, welche im Gebirge Wintersport trieben. Durch die ncqfn Musterungen Wurden uns S Hilfsführer entzogen und wir müffen sehr bedacht sein, die hierdurch