Blau-Weiss-Blätter
- Journal
- Blau-Weiss-Blätter
- Volume
- 4 (1916-1917)
- Issue
- 3 (10.1916)
- Date
- 1916-10-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Mau-Weiß-Mütter Oktober 1(9X6 Jahrgang X Heft 5 Dom tzemsbacher „Blau-Weiß"-Tag Schon in tockwitz halten wir Tölner mit den Mannheimern den plan erörtert, im August eine Treffahrl am Rhein zu veranstalten. Hie größeren Mengen unserer Zungens und Mädels Gelegenheit geben sollte, einander kennen zu lernen. Bei der Ausführung wuchs der plan unter unseren Händen. Viele Berliner wollten uns in den Ferien besuchen, auch Münchener, Wiesbadener und Frankfurter wollten Pch an dem Treffen beteiligen. Daruin luden wir Anfang Juli alle Bünde zur Teilnahme an einer gemeinsamen Rheinwanderung mit Vorherigem Besuch in Töln und abschließendem allgemeinen Treffen im hemsbacher Landheim des Mannheimer Blau-Weiß ein. Der Gedanke wurde von vielen freudig aufgegriffen. Ende Juli ging es in Töln lebhaft zu. Die Berliner kamen! Erst einzelne, dann 5 Züge. Wir hatten ein Verzeichnis der Familien Lmgefertigt, die sich bereit erklärt hatten, Blau-Weiße aufzunehmen. So konnten wir jedem am Bahnhof seinen Triartierzettel in die Hand brücken. Das Zusammensein in Töln gestaltete sich sehr nett. Die zuerst kamen, konnten noch der Einweihung unserer neuen Fahne im Landheim beiwohnen. Dann wurde Töln besichtigt. Endlich, jeden Abend Zusammentreffen, wobei die Wohnungen mancher Führer auf ihre Eignung als „Stadtheim" erprobt wurden, Austausch neuer Lieder, mit einem Wort: Betrieb! Nach und nach kamen etwa 20 Berliner her. Am 6. August begann die große Fahrt. Wir fuhren mit unseren Gästen nach St. Goar, trafen dort Mannheimer und Wiesbadener und wanderten in 5 getrennten Zügen über die Rheinhöhenwege, Bingen, Wiesbaden, Darmstadt nach Hemsbach an der Bergstraße. Zm ganzen waren es ^6 Blau-Weiße, davon 30 Tölner, 6 Mannheimer, 5 Berliner, 5 Wiesbadener Zungen und Mädel, alle bunt auf die einzelnen Züge und Gruppen verteilt. Von der Fahrt wäre viel zu erzählen, aber das würde hier zu weit führen. Natürlich traf man sich trotz der Trennung auf Nimmerwiedersehen sehr häufig, natürlich behauptete nachher jeder Zug, am billigsten und doch au;