Blau-Weiss-Blätter
- Journal
- Blau-Weiss-Blätter
- Volume
- 3 (1915-1916)
- Issue
- 5 (2.1916)
- Date
- 1916-02-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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Nur zu bald ist der Wald zu Ende, Landstraße und Dörfer nehmen uns auf. In Reihen geht's weiter, in frischem Marsch, unter Liedern und harmonikatönen. Die Lauten sind diesmal nicht mit dabei gewesen. Aber auch die Harmonika klingt gut zum Marsch, auf «in Veilchen. — Alle unser« Lieder konntet ihr hören auf diesem Heimweg. Am schönsten klang: „In der fernen Heimat . . . Vft Hab ich mich in der ersten Reihe verstohlen umgedreht und mir froh die kräftigen Gestalten betrachtet, wie sie nebeneinander taktmäßig dahinschritten. Ein schönes Bild war es, die jungen, lachenden und ernsten, aber bei allen frohen Gesichter zu schauen. Unerschöpflich ist der Liederborn, bis wir nach festem Marsch daheim anlangen und der Wohlklang nur noch auf summenden Lippen oder im Herzen derer forttönt, die mit „Lchalom" grüßend und begrüßt sich herzlich trennten nach tzieser festlichen Fahrt. Teplitz-Lchönau '' ' . Rofel Graf Frühlingsfahrt Ehanukahfahrt am S. Dezember? Und dabei sind alle Wiesen weithin grün, und die Lonne leuchtet, strahlt und wärmt. Die Bäume zwar sind kahl, aber an den Lträuchern knospet es — und sieh nur, da sind viele, viele Gänseblümchen im Grase! Zu sechsen zogen wir von Dlsch.-Lissa los — Karte und Aom» paß wohlbewahrt in der Tasche, denn die Umgegend kennen wir! — und kamen auf Feldwegen (oder waren es Wassergräben?) in den Muckerauer Wald. Dort liegt der berühmte Rirschberg. Ein ganzer Lagenkreis bildete sich schon um ihn (bei unsl), denn noch.nie ist eine Fahrt dorthin gelangt. Auch heute blieb er abseits liegen, und wir waren in einein Dorf, das uns freundlich «in Lchild zeigte: Muckerau. Es hätte unserer Meinung nach auch was anderes fein können, denn der Wege im Walde waren viele, und die Rarten— im Rucksack. Ein Ltückchen gings auf der Landstraße weiter, doch dann lockte ein Waldweg, dem wir sogleich folgten. Wir hatten ja soviel Zeit! Und nun kamen wir — nicht zu Frau Larah Wenze, wie wir euch, liebe Jungen, vorerzählten! — sondern nach dem <Drte Laarawenze. Aber eine sehr nette Frau war doch dort, und die versorgte uns mit allem, was zum Rochen außer dem Mitgebrachten nötig war. Die Mitlagsrast war gut. Und mit frischer Rraft näherten wir uns Nippern — teils kämpfend, teils fliegend; denn der