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Blau-Weiss-Blätter · 1916-02-01 · 5 (2.1916) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Blau-Weiss-Blätter
Volume
3 (1915-1916)
Issue
5 (2.1916)
Date
1916-02-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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hebräischen Schulen beteiligt, die wohlhabenden haben den Acrmeren beigestanden, und die großen jüdischen Grganisaiioneu, die in palä» stina kolonisatorisch tätig sind, haben Notstandsarbeiten ausführen laffen, damit auch die jüdischen Arbeiter im Lande ihren Lebensunterhalt finden sollten. Da die amerikanischen Juden die Not erkannten und Hilfsgelder nach Erez Israel sandten, konnten auch die hebräischen Schulen in den Städten und Aolonien geöffnet bleiben, die mit ihren 3000 Schülern der Stolz der jüngeren Generation, des neuen Iischub in Palästina sind. Nun aber droht die lange Dauer des Ariegcs alles zu zerstören. Die Hilfsgelder ans Amerika gehen immer spärlicher ein, während die Preise aller Lebensrnittel von Tag zu Tag steigen. Die Lage der Aolonisten ist schlecht, die der jüdischen Arbeiter verzweifelt geworden. 200 Arbeiter in Galiläa, über \000 in Judäa, mit ihren Familien mehr als 2000 Seelen, sind arbeitslos „und es ist", wie es in dem letzten Bericht aus Palästina heißt, „zur Regel geworden, daß die Arbeiter eineir oder zwei Tage in der Woche Hunger n." Große jüdische Grganisationen haben begonnen, in allen Ländern Hilfssammlungen für die Rettung des jüdischen Aolonisationswerkes zu organisieren, und an jeden Juden tritt jetzt gebieterisch die psiicht heran, das Seine zur Rettung unserer Brüder in Erez Israel beizutragen. — Soll der „Blau-Weiß" da zurückstehen? Äann er nicht auch etwas zur Linderung der großen Not im heiligen Lande tun? Ich will euch einen Vorschlag machen: Ihr alle sollt euch an dem Hilfswerk beteiligen, Führer und Wanderer! Nehmt von eurein Taschengelde, was ihr bisher zu euerm Vergnügen.ausgegeben habt, wendet euch an eure Eltern und sammelt unter euern Bekannten. Jeder Blau-Weiß-Bund soll den ganzen Nlonat Februar hindurch für Palästina arbeiten, und am l- März sollen alle Bünde ihren Beitrag an die Bundesleitnng in Berlin absenden; dann wird unsere Blau-Weiß-Spende gerade zu Purim in Palästina «intreffen können. Bedarf es weiterer Worte? Ich denke, nein. Schalom l Martin Rose n b l ü t h <oe

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