Blau-Weiss-Blätter
- Journal
- Blau-Weiss-Blätter
- Volume
- 3 (1915-1916)
- Issue
- 3 (9.1915)
- Date
- 1915-09-01
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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Der wind pfeift durch die Gipfel, die Wolken jagen, die wilde Jagd nimmt ihren weg durch diese Gegend. Allmählich fällen uns die Augen zu, und wir versinken in einen Halbschlummer- Zum festen Schlaf ist es zu kühl. Bald dämmert es. Am Himmel ziehen rosige Strahlen auf. Jetzt Heißt es ermuntert und weitergegangen. Beim dampfenden Kakao schwindet die letzte Starrheit der Glieder, und deo Rest der Müdigkeit ist verflogen. Berlin Leo Liebeskind« Fritz Abraham Er war der unsere, obwohl er kein Blau-Weißer war. Vor zehn Jahren schon hat er uns so wandern gelehrt, wie der Blau- Weiß es später durchführte. Ein Aufrechter ist er durchs Leben gegangen, uns alle, die ihn kannten und verehrten, durch sein Beispiel auffordernd zur Arbeitfür die Erstarkung des jüdischen Volkes. Ziel seines Lebens war, Bauer in Palästina zu werden, und doch möchte ich ihn mit der knorrigen, festwurzelnden Aiefer seiner märkischen Heimat vergleichen. — In der Fülle seiner Araft hat ihn der Ariegssturm hinweggerafft. Georg Israel Aus der Bewegung I. Mitteilungen der Bundesleitung Neuauflage des Blau-Weitz-Liederbuches. Der Ausschuß zur Vorbereitung der Neuaustage des Blau-Weiß-Liederbuches ist noch mit der Durcharbeitung des umfangreichen Materials beschäftigt. Von den Wanderbünden find zahlreiche Vorschläge und Anregungen eingegangen. In besonders dankenswerter Weise -Haben die Wanderbünde Prag und Breslau die Arbeit gefördert. Der Ausschuß hofft in einigen Wochen einen vorläufigen Entwurf für die Neuauflage und ein Expose über die leitenden Gesichtspunkte den Wanderbünden zur Beurteilung vorlegen zu können. — Alle Zuschriften find an den Schriftführer des Ausschußes, Herrn Dr. Fritz A o re f, Eharlottenburg. Gutenbergstr. 9, zu richten. Archiv. Einige Wanderbünde senden noch immer nicht chre Drucksachen (Rundschreiben, Werbeblätter, Protokolle, Fatzrtenzetteh dem Bundesarchiv ein. Auch die st a t i stif ch e n F r a g e b o g e n, die zur Tuartalswende auszufüllen und der Bundesleitung einzusenden find, scheinen einer Reihe von Wanderbünden vorläufig unüberwind» 68