Mannheim
Compact Memory

Blau-Weiss-Blätter · 1914-08-01 · 5 (8.1914) · page 17

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Blau-Weiss-Blätter
Volume
2 (1914-1915)
Issue
5 (8.1914)
Date
1914-08-01
Page
– (sequence 17)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2425321-3181687-3181693--0262-3182095
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

aus dem Wettstreit hervor. ZKtim führte der erste Zug ein hübsches, von Glaser gedichtetes Schauspiel in Reimen aus, dessen lustiger Inhalt die. schnelle Bekehrung eines im Walde verirrten, braven Schülers zum tapferen Wanderer war. hieran schloffen sich blutige Reiterwettkämpfe imfc Sie Volkstänze der Mädcheugruppen. Jetzt kam das Singen der Klampfenspieler, und zum Schluß dieses eigentlichen, wauder,„ästigen, erste,» Teiles des Festes sang der ganze wanderbund „Po beerez". Auf einer schönen, schattigen Chaussee in der Nähe wurden sodann noch Wettrennen veranstaltet In der 4x100 m-Staffetle siegte zweimal der zweite Zug, beidemal wurde der sechste Zug zweiter Sieger In den Mädchenstasfetten siegte einmal die erste, einmal die zweite Gruppe. Das (oo m - Mallanfen gewann Meyerhoff vo,n 6. Zug von Anderen Nachdem der Bundesleiter des Wandervogel e. v. auf dem Bundestage Ln Frankfurt a O. die durch die Tagespreffe bekannt gewordene Erklärung zur „Iudenfrage" verlesen hatte, war auf den Antrag des Gaues Brandenburg nach einer kurzen Besprechung zur Gcschättsordnung gegen die Stirnmen der Gaue Thüringen und Schlesien beschlossen worden, an die Erklärung keine weiteren Erörterungen an^ znkuüpfen. Jetzt ist alles wieder still geworden. Nur die Führerzeitnng „vertieft" ihren Standpunkt immer mehr. Und die pachantei erwidert. Nnnnlehr hat auch der I u n g Wandervogel seinen Bundestag abgehalten. Willi Clemens berichtet im Iuliheft des „Iungwandervogels", daß auch dort ein Antrag auf Besprechung der Iudenfrage gestellt worden sei. Man beschloß jedoch einstimmig über diesett Antrag zur Tagesordnung überzugehen, indem man erwogt daß lediglich der rein persönliche wert entscheide, ob jemand in den Iungwandervogel ausgenommen werde oder.nicht. Von den Verhandlungen des Bundestages des A l t Wandervogels verdient eine Aussprache über das Tragen der Bundesabzeichen hervorgehoben zu werden. Gegen das ständige Tragen des Abzeichens wurde nach dem Bericht im Iuniheft des „Altwaudervegels" geltend ge,nacht, man solle die sogenannten „schlechten Schüler" nicht zwingen, das Abzeichen in der Schule zu tragen, denn das Abzeichen werde ihnen zur Marter werden, wenn sie sich einmal nicht mit den Eigenheiten der Verben aus |At oder dem binomis.i en Lehrsätze befreunden könnten. Man solle das Abzeichen nur auf der Fahrt tragen, u,n sich so ans der Masse der Auchwander, vögel herauszuheben. Breslau . Mandowsky. Redaktionelles wie schon oft, so Hab« ich auch diesmal uuttcv tttarnt» skrizttsendungen mit Strafporto bützen muffen. Diesmal maren die Schuldigen: Fritz vodenheimer, die beiden Hamburger und Marthn Feuchtrvauger. Ich lasse in Ankunft alle ungenügend ftranttcrUtt Briefe zurüekgehen. Die Zeichnung des Landheims stammt von Korn. F. R. Druck von Max Haase, Berlin L42, Luckauer Str. 5. \6

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.