Blau-Weiss-Blätter
- Journal
- Blau-Weiss-Blätter
- Volume
- 2 (1914-1915)
- Issue
- 5 (8.1914)
- Date
- 1914-08-01
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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b) Avehßvr Das Archiv sammelt alle Drucksachen des Bundes und der Wunder- -ürrde, soweit fie nicht von untergeordnetem Interesse sind. In das Archiv kommen: Blau-Weiß-Blätter, Statuten, Werbeblätter, Formulare, Festprogramme etc. vor LÜlem sammelt das Archiv aber auch Photographien. Ls wird gebeten, Abzüge von Photographien regelmäßig an das Archiv einzusenden. Zum Verwalter -es Archivs wurde Arthur Korn, Kirchpr. 6, ernannt. v. Ls ist bei der Bundesleitung angeregt worden, zur Förderung einer engeren Fühlungnahme zwischen den Wanderbünden einen Austausch der Fahrtenzettel herbeizuführen. Die wanberbünde, die an diesem Austausch Interesse haben, werden ersucht, ihn uymittelbar von Verein zu Verein zu bewerkstelligen. Alle Wanderbünde werden gebeten, regelmäßig \ Exemplar des Fahrtenzettels der Bundesleitung einzusenden. 11. Ans den Warrderbün-en Von -er Führerschaft. Ls wurden ernannt: zu Führern: stud. Man* fred Tuchler, stud. Walter wolff in Berlin, Arthur Maier, Leo -Lahn und Leopold Lahn in Mannheim, zur Führerin: Ruth Neu. f eld in BerlL n. Da» Mannheimer Landheim steht auswärtigen Blau-Weiß-Bünden nach vorheriger Anmeldung jederzeit offen. Die Berliner Führerschaft beschloß die Bildung eines 6. Zuges für Jungen und einer 4. Gruppe für Mädchen. Ls finden nun regelmäßig Sonntags 42 Wanderungen statt. Zum Berliner Fahrtenzettel! Die für Sonntag, den 2. August, eingesetzten Fahrten satten au». Mitteilungen der Münchener Führerschaft. Mit Lnde dieses Semesters verliert unsere Führerschaft ihren Obmann Leo Lohn, die Führerin Räte F r e y e r und die Führer: Kurt Tuchler, Karl und Fritz Benjamin, wir Zurückbleibenden, die durch gemeinsame Arbeit eng mit ihnen verbunden sind, werden sie — ebenso wie der „Blau-Weiß" — sehr vermissen. Als neuer Obmann wurde Lrnst Freud gewählt. Da» Gründungsfest de» Vlau-lveitz-Verliu verlief herrlich, und jeder von den vielen Gästen mußte empfinden, daß aus dieser Art, ein indisches Fest zu feiern, ein neuer Geist zu seinem Herzen sprach. Der Schauplatz des Festes war ein kleiner Waldkessel, um dessen unteren Rand die Züge und Gruppen des wanderbündes im Kreise lagerten. Den oberen Rand hielten die Gäste besetzt. Nachdem die Klampfenspieler und -spielerinnen (etwa 30--H0) in der Mitte des Kreises ihre Instrumente gestimmt hatten, sang her ganze wanderbund „wohlan, laßt das Sinnen und Sorgen". Dann trat Glaser in den Kreis und hielt eine begeisterte Festrede. Lr teilte mit, daß der Wanderbund nach zwei, jährigem Bestehen sso Wanderer und Wandrerinnen zähle, hierauf folgte das wettflngen. Mit den drei Mädchengruppen kämpften der zweite, dritte und fünfte Zug der Jungen um die Siegespalme; alle hatten sie aus ihrer Mitte eine kleine SLngerschar ausgewählt, die den Wettkampf bestritten. Am schönsten sangen Trude Herz und Hilde Fraustädter von der zweiten Mädchengruppe, aber die Kampfrichter erkannten diese „SLngerschar", als zu klein, nicht als konkurrenzfähig an. So ging der fünfte Zug als erster Sieger und die dritte Mädchengruppe als zweiter Sieger iS