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Blau-Weiss-Blätter · 1914-07-01 · 4 (7.1914) · page 16

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Journal
Blau-Weiss-Blätter
Volume
2 (1914-1915)
Issue
4 (7.1914)
Date
1914-07-01
Page
– (sequence 16)
Language
German
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16 Blau-Weiß-Blätter kür die Entflammung des Volkes. Erst eine Aerze, da ist es noch dunkel, und das einsame Licht steht noch traurig aus. Dann findet er einen Gefährten, noch einen, noch mehr. Die Finsternis mutz weichen. Bei den jungen und Armen leuchtet es zuerst auf, dann schließen sich die andern an, die das Recht, die Wahrheit, die Freiheit, den Fortschritt, die Menschlichkeit, die Schönheit lieben. Wenn alle Aerzen brennen, dann muß man staunen und sich freuen über das getane Werk. Und kein Amt ist beglückender, als das eines Dieners am Licht. Aus der Bewegung I. Mitteilungen der Bundesleitung 1. Die Wanderbunde werden gebeten, an die Bundesleitung in Zeitabständen von je einem Vierteljahr Statistiken einzusenden, welche die Zahl der Wanderungen und der Mitwandernden, sowie die Gesamtziffer der eingeschriebenen Wanderer und der Probewanderer enthalten. Der Statistik ist eine Durchschnittsberechnung beizufugen, aus der sich die durchschnittliche Frequenz cer einzelnen Zug wanderung und das Verhältnis dieser Durchschnittszur Gesamtziffer der Wanderer jedes Zuges ergibt Ferner ist die Zahl der schulentlassenen Wanderer für jeden Zug besonders anzugeben. 2. Die Führerausweiskarten des Bundes gelangen an diejenigen Wanderbünde zur Ausgabe, die der Bundesleitung eine vollständige Liste der Führer lind Führerinnen mit Angabe aller Personalien eingereicht haben. 3. Wir machen auf die Ferienfahrten des Berliner Wanderbunde& aufmerksam. Die Wanderbünde werden gebeten, Ihre Ferienfahrten so einzurichten, daß sie sich mit den Berlinern an einem oder mehreren Tagen treffen können. Wir bitten, sich dieserhalb mit den Führens der Berliner Ferienfahrten direkt in Verbindung setzen zu wollen. 4. Es ist im vorigen Monat vorgekommen, daß im Berliner Wanderbund Führer ihre Landheimfahrten am Sonnabend versehentlich kurze Zeit vor Sabbatausgang haben beginnen lassen. Die Führer aller Wanderbünde werden darauf bin ge wie? en. daß sie für die genaue Beobachtung der durch den Beginn und Schluß der Sabbate und Feiertage gebotenen Zeitgrenzen verantwortlich sind. Die mit der Zusammenstellung des Fahrtenzettels beauftragten Führer werden ersucht, Fahrten, die ohne Rücksicht auf diese Anweisung angesetzt sind, von der Aufnahme in den Fahrtenzettel auszuschließen. 5. Der Jüdische Wanderbund „Blau-Weiß* in Cöin ist in den Bund aufgenommen worden. N, Aus den Wanderbünden Mitteilungen der Berliner Führerschaft. 1. Es wird noch einmal darauf hingewiesen« daß das Landhein» nur den Wanderern der Züge offensteht, denen es für einen bestimmten Tag oder längere Zeit zugewiesen ist. Wanderer anderer Züge dürfen das Heim nur mit Erlaubnis desjenigen Führers aufsuchen, dem das Helm für die betreffende Zeit zugeteilt ist. Die Erlaubnis muß eilige** holt werden, bevor die Fahrt nach Drewitz angetreten wird. Diese Anweisungen gelten insbesondere auch für die Ferien. 2. Das Landheim steht den auswärtigen Wanderbünden während der Ferien offen. Vorherige Anmeldung bei Dr. Sachs wird erbeten. 3. Diejenigen Wanderer, die noch nicht eingeschrieben sind, haben binnen drei Wochen dafür zu sorgen, daß ihre Einschreibung erfolgt

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