Blau-Weiss-Blätter
- Journal
- Blau-Weiss-Blätter
- Volume
- 2 (1914-1915)
- Issue
- 3 (6.1914)
- Date
- 1914-06-01
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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16 Blau-Weiß-Blätter Die besten Photographien werden zur Ausschmückung des Heims verwendet werden.- Dasselbe gilt von Skizzen und Zeichnungen, die uns vom Eigentümer zur Verfügung gestellt werden, soweit sie unseren Anforderungen genügen. Karl Glaser, Berlin VV15, Düsseldorfer Str. 65. Führerfahrt des Breslauer Wanderbundes. Die zehntägige Wanderung von Flinsberg nach Dresden beginnt am 4 Juni, mittags 12 Uhr, in Flinsberg. Bahnhof. Die Breslauer fahren voraussichtlich 61*' Uhr iüber Liegnitz) ab. Für die Berliner und Posener wird es sich empfehlen, schon am 3. Juni nachmittags abzufahren und in Flinsberg zu übernachten. |Ab Berlin 310 Uhr nachmittags oder am 4 Juni früh 339 Uhr ab Charlotten bürg ab Posen am 4. Juni früh 426 Uhr,i. Von Lissa kann man 4GJ Uhr «oder 553 Uhr III. Klasse) abfahren. Wenn Leipziger, Dresdener, Reichenberger und andere Führer und Führerinnen vom Blau-Weiß zu uns stoßen wollen, so können sie sich nach dem Plane* richten, der in der vorigen Nummer der Blau-Weiß-Blätter veröffentlicht worden ist. Wir werden uns ziemlich sicher an ihn halten. Trotzdem ist natürlich vorherige Verabredung erforderlich, da wir uns auf keinen Fall verpflichten, einen vorgeschriebenen Weg zu gehen. — Die meisten der Teilnehmer fahren am 13. Juni abends oder am 14. Juni früh nach Leipzig weiter. Anmeldungen zur Teilnahme geschehen durch Einsendung von 5 Mark bis zum 30. Mai spätestens an Marcus, der die Wanderung führt. (Adresse vorn). Vollständige Wanderausrüstung: Rucksack, Wettermantel, Feldflasche, Eßgeräte, möglichst auch Schlafsack etc. Bedingung Breslau stellt Kochtöpfe Die Fahrt verspricht eine der herrlichsten zu werden, die der Blau-Weiß je gemacht hat. Ostseefahrt der Breslauer. Der erste Zug macht in den Ferien eine große 2l/2- bis 3-wöchentliche Fahrt nach der Ostsee. Die Teilnehmerzahl wird bei zwölf geschlossen. Es können sich noch einige Blau-Weiße anderer Orte? melden. Kosten etwa 40 Mark. Ratschläge Als wii beim Frühlingsfest unseren Rastplatz, bei der Hauptversammlung unseren Versammlungsplatz verließen, sah beides aus wie . . jedenfalls nicht so, als ob „Blau-Weiße" hier gelagert hätten. Es wäre doch bald Zeit, daß der „Blau-Weiße* weiß, wie er seinen Rastplatz zu verlassen hat. Er muß sauberer aussehen, als er ihn vorgefunden hat. Ueberhaupt hat ein richtiger Wanderer keinen Fetzen Papier in seinem Rucksack, sondern nur Leinwandbeutel. Auch die „Stullen* werden in einen kleinen stets sauberen Beutel oder in eine Blechschachtei gesteckt. Bringt kein Papier mit, dann werdet ihr keins liegen lassen und nichts aufzuheben brauchen. Neulich las ich in einer alten Wanderzeitschrift sehr Brauchbares über den Umhang, der von einigen immer noch mit den Fremdwörtern „Cape* oder »Pelerine* belegt wird. .Zunächst über das Tragen des Umhangs. Der Umhang soll nicht so lässig an beiden Seiten des Rucksacks herunterhängen» sondern er muß gerollt getragen werden. Dazu wird er auf die Erde gelegt und der Länge nach einmal zusammengefaltet. Dann wird der obere Kragenteil nach innen geschlagen und die Zipfel rechts und links so nach innen gelegt, daß ein Viereck tntsteht Dieses wird dann zusammengerollt und unter die Rucksackklappe geschnallt. Den Umhang soll man nur beim Lagern benutzen. Selbst bei starker Kälte soll man ihn nicht beim Marsche umnehmen, da man beim Wandern von selbst wann wird, dagegen beim Ruhen dann etwas umnehmen muß. Ebenso soll man den Umhang nur bei sehr heftigem Regen umnehmen. Ihr werdet froh sein, wenn ihr beim Lagern eine trockene Unterlage und Umhüllung habt. Georg Todtmann, Berlin Druck Ton Max H«ftse» Berlin Lackauer Stratae Jk