Blau-Weiss-Blätter
- Journal
- Blau-Weiss-Blätter
- Volume
- 2 (1914-1915)
- Issue
- 2 (5.1914)
- Date
- 1914-05-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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14 Biau-Wesß-Blätter es für den betreffenden Tag belegt ist — Es wurde in der Sitzung vor neuem darauf hingewiesen, daß die Wanderer und Wandrerinnen von den Mitgliedern der Führerschaft geduzt werden. Vom Singen. Die Ausführungen Karl Glasers über das Singen haben unseren vollen Beifall gefunden. Zur Hebung unserer Gesangskunst beabsichtigen wir, wenn wir erst im Besitze unseres Heimes sind, die Einführung von Singabenden. Welchen großen Eindruck gutes Singen macht, haben wir vom ersten Zug auf unserer Fahrt am 22. März von Neustadt a d. Haardt nach Dürkheim gesehen. Nach einer ausgedehnten Rast bei den drei Eichen überhotten wir einen Ruderverein, der durch den anhaltenden Regen ziemlich mißgestimmt war. Die Ruderer sahen uns Wanderer mit spöttischen Mienen an, wir aberzogen ruhig an ihnen vorbei und nahmen uns vor, recht schön zu singen. Im strömenden Regen sangen wir unsere Heben Marschlieder, taktmäßig marschierten wir dazu, und drei Schritte hinter uns zogen die vom Ruderverein in demselben Tempo wie wir. aber still und stumm. Das ging so dreiviertel Stunden, dann trennten sich unsere Wege Die Ruderer sanen uns jetzt aber beim Abschied mit ganz anderen Augen an. Hedad! — Gustav Beifus. Mannheim. Beschlüsse der Mannheimer Fuhrerschaft, l Die olau-Weiß-Nadet wird im allgemeinen verliehen, sobald ein Wanderer sieben Fahrten mitgewandert ist. Die Verleihung erfolgt aber nur nach Beschluß der Führerschaft, wenn sich der Wanderer als brauchbar und dem Geiste des Wanderbundes getreu erwiesen hat Die Verleihung erfolgt durch den Führerschaftsleiter oder dessen Stellvertreter auf einem Heimabend oder einer sonstigen feierlichen Gelegenheit. Die Nadel kann, falls ein Wanderer gegen den Geist des Wanderbundes verstößt oder sich als nicht geeignet erweisen sollte, von der Führerschaft völlig oder, zeitig beschränkt, entzogen werden. 2. Alles dieses gilt auch für die Bezalel-Nadel, die nach Beschluß der Führerschaft nach sieben Fahrten, die in ununterbrochener Reihenfolge gewandert werden, verliehen werden 3. Jeder Führer ist verpflichtet, vor Beginn seiner Fahrt dafür Sorge zu tragen, daß ein geeigneter Wanderer als Ersatzführer zur Verfügung steht Jeder Führer hat mit Verbandszeug bei der Fahrt ausgerüstet zu sein. 4. Ein Kursus über erste Hilfe bei Unfällen wird in Bälde eingerichtet werden. Der Bl-W. Breslau veranstaltet eine Pfiogstferienfahrt von Breslau übers Gebirge nach Dresden für Führer und Führerinnen und solche, die es werden wollen. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Kosten von Breslau bis Dresden etwa 17 50 M. Meldungen bis zum 2 4. Mai bei Marcus, Breslau, Museumsplatz 10. Der genaueAbfahitstag wird im Juniheft bekanntgegeben. Die Abfahrt erfolgt erst nach dem Wochenfest. Aenderungen vorbehalten. 1. Tag: Breslau—Fiinsberg-Tafeifichte—Wittighaus (Nacht) 2. Tag: Siechhübel—Reichenberg, Besichtigung, Besuch: des Blau-Weiß <Nacht). 3. Tag: Jeschken—Moiselskoppe (Nacht). 4. Tag: Oybin (Nacht). 5. Tag: Hochwald— Lauscha— Tollenstetn oder Tannendorf. 6. Tag: Schönfeld—Habel—Kaltenberg—Windischkamnitz. 7. Tag: Rosenberg— Edmundsklamm—Prebischtor— Gr.Wintersberg(NachtK 8. Tag: Kuhstall—Lichteuhainer Wasserfall—Schandau. 9. Tag: Liiienstein— Bastei— Wehlau ^Dampfer) —Pilnitx—Dresden. 10. Tag: Dresden. Lösung des Rätsels aas No. t: Salomon. Japhet, Ramoth, Samuel, Bethel» lsmaet Samuel. Richtig ge'öst von Crime Dreyfus. Louis Klein« J. Le vy in Mülhausen und Werver Rosolio in &*rlH»