Blau-Weiss-Blätter
- Journal
- Blau-Weiss-Blätter
- Volume
- 1 (1913-1914)
- Issue
- 7 (10.1913)
- Date
- 1913-10-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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10 Blau-Weiß-Blätter Abfahrt für den 1. Zug; 8 Uhr 21, Jannowitzbrücke. Treffen: 8 Uhr 10, Billet III Grünau, oben. — Abfahrt für den 3. Zug: ebenso wie 1. Zug. — Abfahrt für den 2. Zug: 8 Uhr 58; Jannowitzbrücke. Treffen: 8 Uhr 45, Billet III Friedrichshagen, oben. — Abfahrt für den 4. Zug: '9 Uhr 21, Jannowitzbrücke. Treffen: 9 Ühr 10, Billet III Grünau, oben. — Abfahrt der Radfahrer nach Uebereinkunft. ........- Kosten für alle Züge: 0,60 M. Es wird'abgekocht. Rückkehr: Spät Nachmittags. Vortragsabend in Berlin. Anfang November 1913 veranstaltet der Jüdische Wanderbund „Blau-Weiß" irr Berlin einen großen Vortragsabend, zu dem zahlreiche Einladungen — insbesondere an die Eltern unserer Wanderer und Wandrerinnen — ergehen werden. Alles Nähere wird durch die Einladungen bekanntgegeben. Zur Statistik. Unsere besten Wanderer und Wandrerinnen in Berlin haben nun bald 50 Fahrten erreicht. Als Lohn für ihren Wandereifer erhalten sie ein neues Abzeichen, das blau-weiße Wappenschild mit silberner Verzierung. Jeder Wanderer und jede Wandrerin muß selbst eine Tabelle führen, in die er seine Fahrten einträgt, und aus der man ersehen kann, wie oft er gewandert ist. Legt euch also zu Haus solch' eine Tabelle an; es ist gleichzeitig ein schönes Tagebuch, das ihr später gern aufschlagen werdet. Rechnet ihr nicht bei mehrtätigen Wanderungen ganz falsch? Ihr müßt nicht glauben, daß eine fünftägige Wanderung gleich fünf Fahrten gerechnet wird. Nach einem Beschluß der Berliner Führerschaft werden bei mehrtägigen Fahrten je 4 Wandertage glejch einer Fahrt gerechnet. Es rechnen also 1—4 Tage gleich einer Fahrt; 5, 6, 7 oder 8 Tage gleich zwei Fahrten; 9, 10, 11 oder 12 Tage gleich „drei Fahrten usw. Das dürft ihr in eurer Statistik nicht übersehen. Der Wanderer verschmäht es, seine eignen Leistungen höher zu veranschlagen, als es recht ist. Von Spiel und Unterhaltung Buchstabenrätsel a — her — bi — do — e — es — hum -— i — Ii — ma — mer —- mo — na — nas — ner — o — om — ra A —- ri — saak — se — se — si — te —- ther — thon — u — um — wes Diese 29 Silben ergeben: 1. Stadt in Samaria, 2. Hohepriester, 3. König von Juda, 4. jüd. Monat, 5. Königin der Makkabäerzeit, 6. jüd. Beruf, 7. König von Israel, 8. kleiner Prophet, 9. jüd. Maß, 10. israelitischer Stamm, 11. Sohn Abrahams, 12. Metallart. 13. jüd. Person. — Die Anfangsbuchstaben dieser 13 Worte ergeben von oben nach unten gelesen ein Buch der heiligen Schrift. Erich Hopp, Charlottenburg. Auflösung des Buchstabenrätsels von Ruth Klee aus No. 7: 1. Jereinia, 2. lisia, 3. Dan, 4. Isar, 5. Tammus. 6. Hagada, 7. Hlaleachi, 8. Omri, 9. üebo, 10. Tnach, 11. Esra, 12 Fellachen, 13 Immanuel. 14. .Oppenheim, 15. Hehabeam, 16. Elkäna. Die Anfangsbuchstaben ergeben: Judith Montefior e. Richtig gelöst von: Herbert Rudner, Artur Cohn, Otto und Hellmuth Lewy in Berlin. Auflosung des Zahlenrätse^s von Artur Cohn aus No. 7: 1. Rischon, % Agrippa, 3. Sarkochba, 4 Betsur. 5. Ismael, 6. Juda-Halevi, 7. Onias, 8. Chazaren, 9. Hillel, 10 Antiochus, 11. Nordau, 12. Absalon, 13. Nachmanides, 14. Berseba, 15. Eleasar, 16 Nissan. 17. Schammai, 18. Antigonus, 19. Maraeer, 20. Äischon, 21. Ab. 22 Jvria. Die Anfangsbuchstaben ergeben: R a b b i J o c h a n a n b e n S a k kai. Richtig gelöst von: Irma Zimmer in Wien, Hermann und Leo Rpsenthal, Walter Danziger in Breslau, Hermann Gottheiner, Bernhard H. Hornung, Hellmuth und Otto Lewy in Berlin, Friedrich Kestler in Wien.