Blau-Weiss-Blätter
- Journal
- Blau-Weiss-Blätter
- Volume
- 1 (1913-1914)
- Issue
- 5 (8.1913)
- Date
- 1913-08-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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uiau-weitf-Btatter Um recht viel Blumen zum Strauß zu haben, Will eine springen über 'nen Graben, Rutscht aus, versinkt bis an die Waden, Doch, Gott sei Dank, ganz ohne Schaden. Durch's Spritzen hatten auch wir manchen Fleck, Doch ihre Stiefel waren voll . . . Schmutz. Doch nun marschierten wir tapfer weiter, Mehr als zwei Stunden froh und heiter, Solang bis wir an ein Dörfchen kamen. Wo den Bescheid wir entgegen nahmen, Daß es bis Wildschütz 'ne halbe Stunde, Ach, war'n wir frön über diese Kunde. Müde uud hungrig Hefen wir dann, Was uns doch niemand verdenken kann. Da hat Martha 'nen Kreuzweg erkannt, Und, oh Entzetzen, des Wegweisers Hand Zeigt auf uns, und darauf steht, Daß hier der Weg nach Wildschütz geht Selbst die Führerin weiß sich nicht Rat Da sie den Kompaß vergessen hat Auch auf die Uhr — als solchen — man sah, Doch leider war die Sonn' nicht da. »Was tun'S spricht Zeus, in diesem Fall Frieda, Denn so 'ne Wanderung war noch nie da. Dort in der Ferne seh ich ein Haus, Das beste ist, ich laufe voraus Und frage, wo wir eigentlich sind. Ihr andern kommt mir nach geschwind. Als Frieda wir entgegen gehn, Konnf diese vor Lachen kaum mehr stehn. „Wo^sind wir?* Es_ tönt wie aus einem Munde. *xn"ochwulibuir". üras =wsi -ui^ "Svi«^ckstiskunde. Wir stehen da und sehn uns an. Und keine ein Wort nur reden kann. So gelacht wie an diesem Tage Haben wir lange nicht, ohne Frage. Endlich hat man uns beigebracht, Daß wir 'ne Fahrt von Schwoitsch nach Schwoitsch gemacht Li Iii Cohn, Breslau, Nach Bernau, am 29. Juni. Zu unserer Schande muß ich gestehen, daß wir eigentlich wenig wetterfeste Wandrerinnen haben. Trotz eifrigen Suchens fanden sich am Sonntag, den den 29. Juni, nur 3 Blau-Weiße, außer den beiden Führerinnen. Trotzdem war die Fahrt sehr schön und urgemütlich. Von Rosenthal aus, wo wir umstiegen,; fuhren wir mit einer Sekundärbahn bis Basdorf. Kurz vor der ersten Rast fing es an zu regnen, besser gesagt, zu gießen. Dann gingen wir unter andauernd strömendem Regen zum Liepnitzsee. Da wir doch unmöglich im Freien abkochen konnten, gingen wir um den ganzen (wirklich? F. RJ See ~* herum, wo sich auch bald das erste Haus des Dorfes zeigte. Die freundliche