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Blau-Weiss-Blätter · 1913-08-01 · 5 (8.1913) · page 1

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Blau-Weiss-Blätter
Volume
1 (1913-1914)
Issue
5 (8.1913)
Date
1913-08-01
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Wanderpflichten (Fortsetzung) 7. Hat der Wanderer so die Pflichten, die aus dem Wanden geiste folgen, erfaßt, dann wird er auf die Gruppe und der* Bund, dem er angehören darf, stolz sein. Er wird mit Idealismus und Begeisterung dem Wandern in unserm Sinne das Wort reden.; Hat er erst begriffen, daß das Wandern kein Spaziergang ins Grüne und auch kein stumpfsinniger Chaussemarsch ist, danri wird er finden, daß in der Art des Wanderns der ganze Mensch zum Ausdruck kommen kann und umgekehrt, daß die Art des Wanderns den Menschen formen kann, daß der Wanderverein ein wichtiger Erziehungs- und Entwicklungshelfer eines jungen Menschen ist. Der wird dann ein idealer Anhänger unserer Wanderbewegung für sein ganzes Leben. Seine Anhängerschaft aber wird darin zum Ausdruck kommen, daß er für die Gruppe arbeiten wird, wie und wo er nur kann. Werben heißt das höchste Gebot für den Wandrer. Jeder junge Mensch wird .daraufhin ^geprüft. ^Qb ^ßr Ja^iaeagg ila4naf. JM^ini^&m Mi±^ nsJk_ Nicht jeden nehmen wir auf. Bei der Beurteilung der Menschen aber stellt sich der Wandrer wie bei allen Dingen auf den Boden der Natur. Leute von gesunder Veranlagung, die noch nicht verdorben sind, müssen es schon sein. Es darf niemand hineinkommen, der den Pesthauch des unangenehmen, aufdringlichen oder gar unsauberen Tones verbreiten könnte. Natürlich ist es Pflicht jedes Wandrers, jede Unreinheit, aber auch jedes andere dem Zusammenhang oder der Idee unseres Bundes schadende Vorkommnis sofort seinem Gruppenführer.zu melden. Soll doch der Wandrer alles, was er auf dem Herzen hat, mit seinem Gruppenführer oder einem Führer besprechen. — Gewöhnlich wird der Geworbene — wie wir sagen: der Neuling — entweder zu einer Rast oder besser zu einer Wanderung mitgebracht. Der Führer wird gut tun, den Neulingen ein klein wenig zu sagen, was wir wollen. Aber nicht zu viel. Nicht durch Reden wollen wir s ja den Jungen beibringen, sondera durch unser Handeln. Freilich darum ist nötig, daß der Wandrer nicht zu selten zum Wandern erscheint. Der Beschluß der Ber-

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