Blau-Weiss-Blätter
- Journal
- Blau-Weiss-Blätter
- Volume
- 1 (1913-1914)
- Issue
- 2 (5.1913)
- Date
- 1913-05-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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9 herum nach der Eisenbahnstation. Auf der Ruckfahrt sangen wir und waren alle sehr vergnügt. Wir hatten ein Coupe 4. Klasse mit andern Wandervögeln zusammen. Renee Brand* Berlin. Mitteilungen« Die „Blau-Weifi-Blätter" werden von jetzt ab tob dem Jüdischen Wanderbnnd „Biaa-Weiß" in Berlin und Wien und vom Wanderverein 1907 in Breslau gemeinsam herausgegeben. Beiträge für die Zeitung sind ausschließlich an Felix Rosenbltith, Berlin, Crefelder Strasse 11, zu richten. Treffahrt. Wie Ihr im Fahrtenzettel lesen könnt, veranstalten wir Berliner im Juni eine Treffahrt mit den Ruderern vom Judischen Ruderklub „Jvria** und von der Ruderabteilung der „Vereine Jüdischer Studenten". Die Ruderer kommen mit ihren Booten, Führer James Bileski kommt mit seinem Segelboot, und wir kommen zu Fuß. Um 1 Uhr wollen wir alle in dem gemeinsamen Lager sein. Dort soll abgekocht werden, Zelte sollen aufgeschlagen werden, dann wird gesungen und gespielt. Kurzum, es soll ein Lager geben, wie ehemals vor Jericho. Es versteht sich von selbst, daß kein richtiger Wanderer fehlen darf. Heimabend im Mai. Klara Masur, Rud. Flach. Herbert Baß und M. Loewenthal lassen allen Berliner Wanderern und Wanderinnen mitteilen, daß sie auf dem Heimabend am 29. Mai ein wunderbares „Märchenspiel-4* aufführen werden, und daß sich jeder unglücklich macht, der diese Darbietung versäumt. Heim- und Eiternabend in Berlin. Am Jahrestage unserer ersten Wanderung, am Montag, den 23. Juni 1913, findet ein Heim- und Elternabend im Restaurant .Alte Fischerhütte* im Grunewald statt, zu dem unsere Wanderer und Wanderinnen und ihre Angehörigen eingeladen werden. Beginn 5 Uhr. Das Restaurant ist zu Fuß vom Bahnhof Schlachtensee aus in 25 Minuten zu erreichen. Ferienwanderung. Die großen Ferien rücken näher, und der Wanderer sehnt sich danach, wieder einmal eine längere Zeit hindurch ein freies Wanderleben führen zu können. Der Jüdische Wanderbund „Blau-Weiß" in Berlin will Euch in diesem Jahre auf zwei bis drei Wochen in Süddeutschland wandern lassen. Die Kosten der Fahrt werden 50—60 M betragen. Wer mitkommen will, kann sich schon jetzt beim Führer Karl Glaser, Düsseldorfer Straße 15, anmelden. Führerausbildungsfahrten in Berlin. Für künftige Führer und Führerinnen finden im Monat Juni unter Leitung des Führers Kuhn zwei Ausbildungsfahrten statt: am 15 Juni für Mädchen (Halbtageswanderung), am 2$. Juni für Jungen (Tageswanderung). Zu diesen Fahrten ergehen besondere Einladungen. Von der Führerschaft Es wurden ernannt: zum Leiter der Führerschaft: MUC. Otto Gersuny in Wien; zum Führer: stud. med. Isidor KI a b e r in Wien; zu Fü h r e r i n n e n: Irma Brand in Berlin, cand. phil. Rudolfine Waltuch in Wien. Generalversammlung des Jüdischen Wanderbundes „Bian-Weiß" in Wien. Am 16. April fand die konstituierende Generalversammlung des Bundes statt. Der Obmannstellvertreter des Exekutivkonntees, Herr Professor »Max Gut (mann, eröffnete dieselbe, worauf cand. med Otto Gersuny das Referat über »Ziel, Zweck und Organisation des Bundes" hielt und ein Bild von den Bestrebungen des Vereines gab Die Vorstandswahlen ergaben folgendes Resultat: Obmann Dr Ernst Skutetzky, Obmannstellvertreter MUC Otto Gersuny, 1. Schriftführer stud. jur. Jakob Landau, 11. Schrittführer stud. jur. Max Ultmann, Kassierer MU Dr. Rudolf F»sc"!h'er, Zeugwart MU* Dr. Alfred Czapek, Bibliothekarin cand. phil. Rudolfine