Jüdisches Jahrbuch für Sachsen und Adressbuch der Gemeindebehörden, Organisationen und Vereine
- Journal
- Jüdisches Jahrbuch für Sachsen und Adressbuch der Gemeindebehörden, Organisationen und Vereine
- Volume
- 1931-1932
- Date
- 1931-01-01
- Page
- Seite 47 (sequence 47)
- Language
- German
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ateliers in Breslau, Frankfurt a. M., Technische Hochschule zu Darmstadt, Baumeisterprüfung. Von 1911 bis 1914 in 2 Leipziger großen Architekturbüros, seit Juni 1914 selbständig. Studienreisen mit dem Skizzenbuch durch alle Teile Deutschlands, Auslandsreisen nach Italien, Holland, Nordfrankreich. Auszeichnungen in den Schulen, Wettbewerbserfolge (u. a. Holzhausenpark Frankfurt a. M., Kirche Oberrad, Straße des 18. Oktober Leipzig, Mecklenburgbrücke, Kriegerheimstätten, die ersten Siedlungen [1917] in Koburg und Stendal). Ich kann wohl sagen, daß die Qualität meiner bisherigen Aufgaben hervorragend war, die — abseits vom Schema — ein jedesmaliges Aufgehen in der und Einfühlen in die Arbeit verlangte, Aufgaben, wie sie die Zeit nicht häufig und nicht vielen zu vergeben hat. In dieser Beziehung schätze ich mich glücklich, weil dadurch volle berufliche Befriedigung und Freude ausgelöst werden konnte. Die Quantität läßt zu wünschen übrig. Es muß wohl so sein, daß sehr viele die Vorwürfe unserer intimsten Feinde, wir hielten zusammen und unterstützten uns gegenseitig, durch eine übertrieben wirken sollende, in Wirklichkeit sich aber überschlagende Objektivität glauben entkräftigen zu können. Das nützt ihnen doch nichts. Der Maler A. Jaskiel In Czenstochau, hart an der Grenze Deutschlands, bin ich am 3. März 1894 geboren. Meinem Vater, der heute noch dort als Malermeister tätig ist, war ich eine frühe Stütze in der Ausübung seines Handwerks. Mein Vater, ein Chassid, hat mich in streng religiösem Sinn erzogen. Zu den hohen Feiertagen fuhren mein Vater und ich häufig zum Radomsker Rabbi, bei dem er — obwohl 47