Zion
- Journal
- Zion
- Volume
- 10 (1938)
- Issue
- 2 (3.1938)
- Date
- 1938-03-01
- Page
- Seite 1 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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O N 9 Berlin, März 1938 i.i.,«..., Nn 2 -Adar II 5698lO.Jahrgang. „ßim Tag ein Werfe"*) , Dr. David Schloßberg. Es ist nur ein kurzer, bescheidener Film, der nicht behauptet und beansprucht, die Landschaft Palästinas in ihrer ganzen Mannigfaltigkeit und das Leben Erez Israels in seiner ganzen Breite zu zeigen, sondern der nur einen ganz schmalen, aber markanten Ausschnitt aus diesem Leben bildhaft zum Ausdruck bringt, eine Episode nur, doch eine solche, die unserer Anschauung nach beispielhaft ist für das ganze kühne Werk, das dort vom jüdischen Volke unternommen wird. Das Werk eines Tages sollen Sie sehen, nicht eines Tages von historischer Bedeutung, sondern eines Tages wie viele andere auch, des Alltages schlechthin, aber in einer kampferfüllten Zeit und in einer mit Spannung geladenen Atmosphäre. Ein neuer Siedlungspunkt soll geschaffen werden. In den Tagen vor dem festgesetzten Termin wird in der nächstgelegenen älteren, ausgebauten Kwuzah alles soweit hergerichtet, daß in wenigen Stunden die neue Siedlung ihren Menschen notdürftiges Obdach wenigstens und hinreichende Sicherheit zu bieten vermag. Neben der eigenen schweren Arbeit in ihrem Kibbuz und neben der Wachttätigkeit, die sie zum Schutze ihrer Siedlung zu leisten haben, stellen deren Chawerim gemeinsam mit denen, die den neuen Siedlungspunkt bewohnen und beschützen sollen, die Zäune, den Wachtturm, die Drahthindernisse, die Zelte soweit her, daß sie an ihrem Bestimmungsorte nur noch aufgestellt zu werden brauchen. Frühe, im Morgengrauen des Tages dann, an dem der neue Stützpunkt begründet werden soll, fahren die alten und jungen Olim in Lastautomobilen an den Ort, an dem die geplante Siedlung entstehen soll, und in fleißiger Arbeit wird während eines Tages alles soweit geschafft, daß nicht nur auf der Karte ein neuer jüdischer Stützpunkt eingetragen werden kann, sondern daß er in der Wirklichkeit sichtbar und eindeutig dasteht, und der Grund gelegt ist zu weiterem *) Nach einer Ansprache bei der Erstaufführung des Keren-Hajessod- Tonfilms. 1