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Zion · 1937-09-01 · 4 (9.1937) · p. Seite 11

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zion
Volume
9 (1937)
Issue
4 (9.1937)
Date
1937-09-01
Page
Seite 11 (sequence 13)
Language
German
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Juden und Arabern zustande zu bringen, um die Möglichkeiten eines friedlichen Übereinkommens zwischen Juden und Arabern innerhalb und zugunsten eines ungeteilten Palästina auf der Grundlage der Balfour-Deklaration und des Mandats ausfindig zu machen. 4. Der Council sieht iden von der Königlichen Kommission vorgeschlagenen Teilungsplan als unannehmbar an und bevollmächtigt die Exekutive, in Verhandlungen einzutreten, um den genauen Inhalt der von der Britischen Regierung vorgeschlagenen Schaffung eines Judenstaates festzustellen. In diesen Verhandlungen darf die 'Exekutive weder für sich selbst noch für die Jewish Agency eine Verpflichtung eingehen, sondern, falls ein endgültiger Plan ifür .die Errichtung eines Judenstaates zustande kommt, soll dieses Projekt einer besonderen Tagung des Council zur Beratung und Beschlußfassung vorgelegt werden. Religiöse Resolution des XX. Kongresses. Die Exekutive wird beauftragt, für die Durchführung des Beschlusses des 19. Kongresses Sorge zu tragen, in dem die Wahrung der Schabbatruhe und des Kaschrut in den auf Nationalfondsboden errichteten Betrieben gefordert wird. Der Kongreß verlangt von der Exekutive, daß sie ihre ganze geistige und moralische Kraft aufwende, um die Beachtung des Beschlusses herbeizuführen. f>ie flti&vachi^Weltkcmfevenz, Nach einem Bericht des Hazofe. An der Weltkonferenz nahmen 130 Delegierte aus 25 Ländern teil. Raw Gold eröffnete die Sitzung mit einem inhaltsreichen Referat, das alle Fragen der Zionistischen Bewegung und des Misrachi umfaßte. Im Vordergrund standen naturgemäß die politischen Fragen, vor allem die Stellung der Organisation zu dem Teilungsvorschlajg. Der Misrachi hatte beschlossen, als religiöse Bewegung vor der Königlichen Kommission aufzutreten. Um der Vertretung des religiösen Judentums ein größeres Gewicht zu geben, wurde versucht, mit der Aguda zu einem Ubereinkommen über eine gemeinsame Delegation zu gelangen. Da es sich jedoch ergab, daß die Aguda vor der Kommission innere Streitigkeiten betonen wollte, verzichtete der Misrachi auf eine Verbindung mit ihr und beschloß, gemeinsam mit dem Oberrabbinat vor der Kommission auf/zutreten. Im letzten Augenblick jedoch beschloß der Waad Leumi, das Oberrabbinat in seine Delegation einzubeziehen, und die Kommission verzichtete dann auf das Erscheinen der Delegation des Misrachi und begnügte sich mit dem eingereichten Memorandum. Bezüglich des Teilungsplans erklärte der Referent: Das religiöse Judentum wird der Teilung niemals zustimmen, denn jede Zustimmung bedeutet einen Verzicht auf einen Teil des von der Tora zugesagten Gebietes. Bezüglich der Lage im Inneren betonte der Referent, daß die Hoffnungen, die man an die Beschlüsse des letzten Kongresses in Bezug auf die Schabbatruhe auf den Böden des KKL und an die Vereinbarung mit der Histadrut bezüglich des Kaschruts in den öffentlichen Küchen geknüpft hat, sich nicht erfüllt haben. Mit der Eröffnung der Weltkonferenz war die Feier des 35jährigen Jubiläums des Misrachi verbunden. Hierbei hielten Ansprachen Raw Fischmann, Farbstein, Gellmann und Meier Berlin, dessen Rede der Konferenz ein hohes Niveau verlieh. Bei den sachlichen Beratungen sprach Mosche 11

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