Zion
- Journal
- Zion
- Volume
- 9 (1937)
- Issue
- 3 (7.1937)
- Date
- 1937-07-01
- Page
- Seite 15 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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'Buchbesprechung Pentateuch with Targum Onkelos, Haphiaroth and Prayers for Sabbath and Rashis Commentary transiated into English and annotated by Rev. M. Rosenbaum and Dr. M. Silbermanm in Collaboration with A. Blashki and L. Joseph 5 Tom. Shapiro, Vallentine & Co. 1929—1934. Vor mir liegen die fünf elegant gebundenen, herrlich gedruckten Bände dieser neuartigen Bibelausgabe, die eine besondere Wertschätzung verdient. Den Millionen Juden der angelsächsischen Länder und ihrer Kultursphäre ist jetzt ein Pentateuch geboten, der seinen großen Wert darin hat, daß der klassische Kommentar Raschis nicht nur punktiert, sondern auch in einer ausgezeichneten englischen Übersetzung, die dem hebräischen Text voll und ganz gerecht wird, wiedergegeben ist. Die Übersetzer halben das große Verdienst, für einen wissenschaftlich bearbeiteten und korrekten Raschi-Text gesorgt zu haben. Der am Schlüsse eines jeden Bandes beigefügte Appendix bietet eine Fülle von Belehrung und Aufklärung und dient der Vertiefung des Verständnisses der Arbeit des großen, unvergleichlichen Kommentators. Es würde zu weit führen, wollte ich hier einige Proibestellen anführen. Es genügt, darauf hinzuweisen, daß die Ubersetzer aille nur möglichen Quellen, die zur Klärung schwieriger Raschiisstellen grammatikalischer, halachischer und agadischer Natur — deren Zahl keine geringe ist — dienen können, herangezogen und alles irgendwie Dunkle in Text und Übersetzung beleuchtet haben. Der Appendix aller 5 Teile weist nicht weniger als 244 Seiten auf. In ihm sind auch verschiedene tradierte, abweichende Lesarten im Raschi-Text geboten; des öfteren werden die Ansichten der großen Supper-Kommentatoren Raschis angeführt und überprüft. Wer den Raschi-Kommentar zum Pentateuch mit kritischem Auge lernt, kann in diesen Ausführungen viele gute Deutungen und Aufklärungen finden. Der Wechsel der üblichen, den jüdischen Kindern früher immer vertrauten Raschi-Typen ( »tsn aro ), mit der Quadrat-Schrift mag wohl den Bedürfnissen unserer Zeit in gewissem Sinne entsprechen, aber wer schon zu Raschi greift und seinen Kommentar gründlich lernen will, der soil schon in der Raschi-Schrift bewandert sein oder ihr zugeführt werden. Hierfür sprechen verschiedene Gründe, nicht zuletzt der Umstand, daß die Raschi- Schrift von der rabbinischen Literatur nicht mehr hinwegzudeniken ist, und alle Supper^Kommentare Raschis — die der Lernende doch oft heranziehen muß — in Raschi-Schrift gedruckt sind. Dr. S. Grünberg. In der unter Leitung von Prof. Godelmann in Prag stehenden zionistischen Bücherei ist eine Broschüre von unserem früheren langjährigen Vorsitzenden Dr. Oskar Wolfsberg in Jerusalem über den Misrachi in deutscher Sprache erschienen, die zum Preise von Mk. 0,30 zuzüglich Porto von der Landeszentrale des Deutschen Misrachi (Postscheckkonto: Dr. Alfred Lehmann — Sonderkonto Berlin Nr. 158910) bezogen werden kann. Eine Besprechung der Broschüre behalten wir uns vor. flLum der» Bewegung Am Rosch Chodesch Tamus fand die Grundsteinlegung des Kfar Noar Dati in Kfar Chassidiim in der Nähe von Haifa in Anwensenheit zahlreicher Gäste statt. In seinen Eröffnungsworten dankte Dr. Aron Barth dem Keren Kajemet, der den Boden zur Verfügung gestellt hatte, und der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendalija, die die Schaffung dieses rettgösen Jugenddorfs ermöglicht hatte. Der palästinensische Oberrabb. Dr. Hertzog hielt die Begrüßungsansprache, für den Hapoel Hamisrachi sprach Kestenbaum, für den Kibbuz Rodges Erich Rosenblüth. Nachdem Ernst Simon 15