Zion
- Journal
- Zion
- Volume
- 9 (1937)
- Issue
- 1 (4.1937)
- Date
- 1937-04-01
- Page
- Seite 19 (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Morgen bei den Festsymbolen des Pessach saßen — vom Seder in B'ne b'rak. Doch nicht über den Auszug aus Aegypten allein unterhielten sich dort R. Akiba und seine Freunde, sondern ihre Beratung galt einem neuen Freiheitskampf, den später der jugendliche Held Barkochba gegen die römische Gewaltherrschaft geführt hat. Aus der Bewegung. Der Misrachi kann in diesen Tagen auf sein 35jähriges, der Hapoel-Hamisrachi auf sein 15jähriges Bestehen zurückblicken. Der Misrachi in Palästina hat aus diesem Anlaß einen Monat des Misrachi proklamiert, in dem die Idee des Misrachi besonders eindringlich verkündet werden soll. Die jetzige Zeit zeigt die Notwendigkeit der national-Religiösen-Bewegung besonders deutlich. Über die Arbeit in Deutschland kann für den langen Zeitraum seit dem Erscheinen des letzten Zion nur sehr kurz und schlagwortartig berichtet werden. Die Berichte einzelner Ortsgruppen werden im nächsten Heft nachgebracht werden. Her Alexander Adler, der bis Ende des Jahres 1936 in Deutschland weilte, hat im Auftrage des Misrachi und der ZVfD die Orte München, Stuttgart, Darmstadt, Hannover, Emden, Aurich, Breslau u. a. besucht und überall vor sehr interessierten Zuhörern über die Siedlungstätigkeit des Hapoel-Hamisrachi, die Probleme der religiösen Arbeiterschaft und die religiöse Jugenidalija gesprochen. Wir danken Herrn Adler auch an dieser Stelle für die reiche Unterstützung, die er unserer Arbeit wähend seines sechsmonatlichen Aufenthalts in Deutschland, geleistet hat. Rabbiner Dr. Laupheimer besuchte im Auftrage der Landes- Zentrale die Orte München, Stuttgart, Karlsruhe, Pforzheim, Hannover. Er besprach in kleinen Zirkeln mit den aktiven Misrachisten und Gästen die Möglichkeiten einer Intensivierung und Ausdehnung der Misrachi-Arbeit. Es gelang ihm an allen Orten durch persönliche Fühlungnahme eine Reihe wertvoller neuer Menschen für unsere Arbeit zu gewinnen. BERLIN. Die Ortsgruppe veranstaltete im letzten Winter insbesondere eine Reihe von Veranstaltungen in kleineren Kreisen, die sich um die verschiedenen Synagogen gruppierten. Joschua Wolff sprach über den Palästinagedanken im jüdischen Brauchtum, Kurt Klappholz über aktuelle religiöse Fragen in Erez Jisrael, Rabbiner Dr. Harry Levy über Franz Rosenzweig, der Denker einer neuen Generation, Rabbiner Gescheit, Dr. Lehmann und Hans Meyer „Für ein religiöses Erez Jisroel", Frau Jetka Levy-Stein sprach über religiöses Leben in 19