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Zion · 1937-04-01 · 1 (4.1937) · p. Seite 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zion
Volume
9 (1937)
Issue
1 (4.1937)
Date
1937-04-01
Page
Seite 3 (sequence 5)
Language
German
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im wesentlichen der Ausbildung der Chaluzim und ihrer Ansiedlung in den Kibbuzim und Moschwe Owdim des Hapoel Hamisrachi. >;e Besonderheit der Hachschara ides Brit Chaluzim Datiim liegt n'cht darin, daß Schabbat und Kaschrut beobachtet werden, dies sollte für alle Hachscharaorganisationen eine Selbstverständlichkeit sein, sondern daß er neben der Hachschara gufanit eine Hachschara ruchanit kennt, daß er von seinen Chawerim verlangt, daß sie ein Jahr dem intensiven Thorastudium auf der Jewischa von Dr. Hoffmann in Frankfurt, in einem Lernzentrum in Mannheim oder Köln oder auf einer Jewischa des Ostens widmen. Der Delegiertentag verlangte von den zentralen jüdischen Stellen eine stärkere Förderung dieser jüdisch-kulturellen Arbeit. Im Anschluß an die Darstellung des Siedlungswerkes in Erez Israel unterstützte der Delegiertentag die Forderung des Hapoel Hamisrachi und des Kibbuz Rodges auf eine Ansiedlung auf Keren Kajemeth-Boden in Bet Schan. Verwirklichung des Zionismus bedeutet die Verbindung des Lebens des Einzelnen mit Erez Israel und die Ausrichtung des ganzen Lebens unter diesem Gesichtspunkt. Wir müssen deshalb die Jugend zur Chaluziut erziehen und von ihr das Chaluziut fordern. Der Aufbau Erez Israels im Sinne der Thora ist nur möglich, wenn die gesamte thoratreue Jugend unter der Parole Thora v/a Awoda geeint ist. Der Delegiertentag nahm deshalb folgende Resolution an1): „Der Delegiertentag des deutschen Misrachi stellt fest, daß die Tenuat Thora wa Awoda (Zeire-Misrachi, Brit Hanoar schel Zeire- Misrachi und Bachad) die einzige Plattform misrachistischer Jugend darstellt." Im vollen Bewußtsein des Primats der Erez Israel Arbeit verkannte der Delegiertentag nicht, daß große Teile unseres Volkes noch für unabsehbare Zeit in der Galut leben müssen, und daß deshalb der Misrachi an der Galutarbeit intensiven Anteil nehmen muß. Neben der Besprechung unserer Mitarbeit in der Zionistischen Vereinigung für Deutschland wurde deshalb unsere Arbeit in der Reichsvertretung, den Landesverbänden und Gemeinden eingehend erörtert. Das besondere Interesse des Misrachi gilt der Erziehung der Jugend im national-religiösen Geist. Der Delegiertentag forderte deshalb die Errichtung vom Schulen, deren Erziehungsideal bestimmt ist durch die jüdische Tradition, und in denen die religiöse Persönlichkeit der Lehrer Bürgschaft dafür gibt, daß idie Schüler mit dem jüdischen Geist erfüllt werden. Der Misrachi vertritt das totale Judentum, das in gleicher Weise mit dem jüdischen Gesetz, dem jüdischen Volk und dem jüdischen *) Diese Resolution fehlt versehentlich in dem den Ortsgruppen und Vertrauensleuten des Misrachi zugegangenen Protokoll. 3

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