Zion
- Journal
- Zion
- Volume
- 7 (1935)
- Issue
- 1-3 (1.1935)
- Date
- 1935-01-01
- Page
- Seite 15 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 99% known words query
- IRI
…/3133276-3139374-3139375--1006-3140523- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 1*3 ZION Seite IS Im Norden in den Kaiser-Wilhelmsälen fand die Kundgebung unter dem Motto: Die 3. Heimkehr, statt. Die Referenten waren: Seminardozent Dr. Grimberg, Isi Eisner. Besonders erfolgreich war eine Purim-Veranstaltung der Misrachi - Frauengruppe, die von Herrn Dr. S. Hildesheimer geleitet wurde. Die Veranstaltung war sehr gut besucht und brachte der Misrachi-Frauengruppe einen beachtlichen finanziellen Gewinn. Die Purim-Feier des Brit rlanoar wurde von den Jugendgruppen gestaltet und gab ein Bild von der in den Gruppen geleisteten Arbeit und den Zielen der misrachistischen Jugendbewegung. Die neue Leitung der Berliner Misrachi Ortsgruppe beabsichtigt eine enge Zusammenarbeit zwischen sämtlichen misrachistischen Ortsgruppen herbeizuführen. Es fanden schon diverse Besprechungen zwischen den Führern der Jugendarbeit und der Ortsgruppe statt. BRESLAU: Die Misrachi Ortsgruppe veranstaltete einen „neu-hebräischen Dichterabend", der einen Querschnitt durch das Werk dreier Repräsentanten der neu-hebräischen Literatur, dem zahlreich erschienenen Publikum vermittelte. In ,einer großen Kundgebung sprach Herr Rabb. Dr. J. Hoff mann, Frankfurt, über: „Volk, Thora, Land." Der Abend vermittelte den überaus zahlreich erschienenen Zuhörern ein anschauliches Bild von den Leistungen des Misrachi im Lande und gipfelte in einem eindrucksvollen Appell zur Mitarbeit an dem religiösen Aufbauwerk in Palästina. CHEMNITZ: Vor einer großen Zuhörerschaft sprach in einer Veranstaltung des Zeire-Misrachi Dr. Josef Burg, Leipzig, über den Rambam, sein Leben und Werk. Der Referent zeigte die Beziehungen auf, die das geistige Werk des Rambam mit der zeitgenössischen und griechischen Philosophie verbanden, betonte aber dann das Eigenwertige und charakteristisch Jüdische seiner philosophischen Haltung. Es gelang ihm (auch für den Laien verständlich) ein eindrucksvolles Bild des Philosophen und Gesetzkodifikators zu entwerfen. DARMSTADT: In einer Veranstaltung der Zionistischen Ortsgruppe sprachen Isi Eisner, Berlin, über: Gesetzestreues Judentum und Zionistische Organisation und Arjeh Händler, Frankfurt, über: Der Weg der religiösen Jugend. DUESSELDORF: Die Misrachi-Ortsgruppe Düsseldorf, veranstaltete einen Vortragsabend, auf dem Herr Rabb. Isi Broch über: „Alte und neue Assimilation" sprach. Das zahlreiche Publikum folgte mit größter Aufmerksamketi den Ausführungen. FRANKFURT: Vor 800 Menschen sprachen im Rahmen der von der Zionistischen Vereinigung für Deutschland veranstalteten Palästina-Woche die Herren: Rabb. Dr. Hoffmann, und Isi Eisner über das Thema: „Volk, Thora, Land." Nach einer überzeugenden Schilderung der bisherigen Arbeit des Misrachi in Erez Israel setzten sich die Redner mit den Angriffen auseinander, die in der letzten Zeit von führenden Kreisen der Agudah gegen den Misrachi gerichtet wurden. Die mangelnde Fundierung dieser vorgebrachten Kritik wurde klargestellt und der Nachweis geführt, daß nur durch eine gemeinsame Arbeit innerhalb der Zionistischen Organisation die Gedankengänge und die Ideen des gesetzestreuen Judentums in Erez Israel wirksam durchgesetzt werden können. Die Versammlung brachte der Frankfurter Zionistischen Vereinigung neue Freunde. Wir hoffen, daß auch die Arbeit für den Keren Hajessod, für den insbesondere Rabb. Dr. Hoffmann während seiner Ausführungen warb, eine Förderung erhalten hat. HANAU: In Hanau sprach Herr Dr. Abraham Löb, Berlin, in der Zionistischen Ortsgruppe über die religiöse Verpflichtung zum Palästina-Aufbau und nach ihm Arjeh Händler über den Weg der religiösen Jugend. Zu diesem Vortrag waren auch aus der Umgebung zahlreiche Besuche erschienen. HANNOVER: Auf der im Rahmen der Palästina-Woche gemeinsam mit dem Hechaluz veranstalteten Kundgebung anläßlich des Erwerbs der Hule-Konzession sprach Isi Eisner für den Brit Chaluzim Datiim. Auf der Purimfeier des Brit-Chaluzim Datiim und des Brit Hanoar sprach Dr. Manfred Litten, Berlin, über: „Jugendbund und Elternhaus".