Zion
- Journal
- Zion
- Volume
- 6 (1934)
- Issue
- 9-12 (10.1934)
- Date
- 1934-10-01
- Page
- Seite 104 (sequence 34)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Sedte 104 ZIÖN Nr. 9/12 unseren großen und kleinen Sorgen treiben lassen und uns genug tun mit dem Versuch der Abhilfe, sondern müssen uns ein freies Blickfeld machen durch ein stetes Abwägen und Messen an den großen zentralen Fragen, den Fragen der Verwirklichung des Zionismus und der Bildung des jüdischen Menschen. Für uns und von uns aus gehen verschiedene Wege zum Ziel, denn in unserem Bunde sind verschiedene Menschentypen und jeder kommt mit einer anderen Haltung zu uns. Es gibt bei uns Menschen aus ostjüdischen Häusern, die in einem Milieu der Tradition erzogen wurden und doch ist es für sie nicht leichter, den Weg zu Tora Waawöda zu finden. Mir scheint, daß wir in einer Entwicklung stehen, die von dem religiös-konservativen Menschen über den assimilierten wieder zu dem wieder religiösen führt, der die jüdischen Grunderlebnisse nachlebt und neulebt. Das Problem unserer geistigen hachschara ist die methodische Erziehung zu diesem Ziel. Für sein Gelingen muß sich jeder Chawer verantwortlich fühlen, dann können wir hoffen, daß Erez Jisrael aufgebaut wird al pi Tora Wa'awoda. Verantwortlich für die Redaktion: Alexander Adler, Berlin N54, Neue Schönhauserstr. 9 — Verlag des„ZION": Berlin N 54, Neue Schönhauserstr. 9 — Druck: Fürst, W30 Goltzstr. 26/ Auflage 1000