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Zion · 1933-01-01 · 1 (1.1933) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zion
Volume
5 (1933)
Issue
1 (1.1933)
Date
1933-01-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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") -;.;VE*??f#- ION MONATS BLÄTTER FÜR LEHRE, VOLK, LAND Herausgegeben vom Zentralbüro der Unabhängigen Misrachi Landesorganisation Deutschkads BEZUGSPREIS RM. 1.50 PRO QUARTAL ZU REZIIllIEN DURCH DEN HERAUSGEBER ODER DURCH DIB P09T Nr. 1 Berlin, / Januar 1933. Schewat 5693 V. Jahrgang Zum 5. Jahrgang. Wenn wir bereits die erste Nummer des V. Jahrganges der Oeffentlichkeit übergeben, so überwältigt uns, auf die vier abgeschlossenen Jahrgänge zurückblickend, die Fülle des jüdischen Geschehens und Geschehenen in diesen wenigen Jahren. Unser „Zion" kam zum ersten Gründungsjahre der Jewish Agency heraus: die Vorbereitungen des Züricher Kongresses, der imposante Kongreß und der erste Council — der jähe Stimmungsumschwung infolge der Unruhen in Erez Israel, die Kette der politischen Verwicklungen, die sich daran anschloß, die hochdramatischen, gefährlichen Momente, .die sich einstellten, die Schwierigkeiten, die die Weltwirtschaftskrise schuf — Und das Wunder: Palästina im Aufblühen — demgegenüber freilich Verfall der Golah, Verarmung, Bedrohung in manchen Ländern — das sind einige wesentliche Facta, die in dieser Zeit sich ereignet haben. Wer sich die Mühe nimmt und ein wenig in den Jahrgängen des „Zion" blättert, wird sehen, wie sich die erwähnten Ereignisse dort spiegeln. Mehr noch als die Aufzeichnung und Bewertung der genannten Tatsachen wird er finden. Die Auseinandersetzung innerhalb des Weltmisrachi, der Austritt des deutschen Misrachi nimmt in den Spalten des „Zion" einen breiten Raum ein. Das Ringen befreundeter Menschen um den Sirin unseres Schaffens, Versuche zur misrachistischen Ideologie, palästinensische Berichte und Erfahrungen, Würdigung von Persönlichkeiten kommen zur Geltung. Ungeachtet aller Schwierigkeiten und dem engen Kreise der Mitwirkenden zum Trotz, ist manches Wort, das im „Zion" Heimat fand, über den Tag hinaus von Wert .geblieben. /Die deutsche Judenheit — und somit auch unser Kreis — ist soeben in einen besonders schweren Abschnitt ihrer Geschichte eingetreten. Wir haben getreu unserer national-religiösen, zionistischen Haltung, Selbsttäuschung und Maskierung stets abgelehnt und erkennen den ganzen Ernst der Lage. Die große Aufgabe, die uns das Judesein für jedes Individuum und für unsere Gesamtheit bedeutet, die Größe, zu der das jüdische Volk durch seinen religiösen und geistigen Reichtum berufen ist, und die sich in der Erneuerung in Erez Israel zu entfalten beginnt, ohne Stäben nach äußerer Macht, wohl aber im Ringen um inneres Wachstum und Vertiefung, geben uns Halt und Zuversicht in jeder Not. Wir werden mit allen unseren Freunden würdig um die Selbstbehauptung kämpfen und unsere Unerschütterlichkeit in der treuen Arbeit fyr die Fortführung unseres misrachistischen Ideals, in der Mitwirkung am Aufbau Erez Israels im Geiste der Thora und in der Betonung des Awoda-Prinzips finden. Diesen Zielen soll mit gesteigerter Kraft unser „Zion" dienen. Möge uns der Segen des bn"\w naw nicht fehlen. Wolfsberg. Jüdischer Lebensstil Rabb. Dr. Viktor, Hindenburg/Schl. Das Chanukkahfest führt jedes Jahr erneut das einstige Ringen zwischen Judentum und Hellenismus vor Augen. In den beiden Mächten, Judentum und. Hellenismus, prallten zwei Grätoewelten aufeinan-

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