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Zion · 1932-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1932) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zion
Volume
4 (1932)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1932)
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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ZION MONATS BLÄTTER K, .^„at, vu..iv, u,,vü Herausggeben vom Zentraljü o de; Unabhängigen Mi racl.i La.,d sorg ns tion Deut chlands Nr * o Berlin, Jan./Februar 1932 . ' Nr*12- --Adar 1 5692- IV jan gang Über die p aktische Arbeit des deutschen Misrachi in Erez Israel. Von Prot. Di Adoll himnkel. Wenn die deutsche Misrachi-Organisation aus Gründea, d.e hier nicht zu erörtern sind, sich von der Weitorganisation losgelöst und selbständig ge nachc ha., so g.bt ei jeden/aLs ei.ie unerläiji.che Bedingung, ohne die dieser ^curiii jedwede Rechtfertigung nach innen wie nach außen verlöre: Die sofortige Aufnahme praktischerund nützlicher Arbeit im Sinne der Misrachi-ldeale in E. J. Wenn Arbeit in diesem Sinne derart geleistet wird, daß sie eine augenscheinliche Förderung des Palästinawerks im Sinne des traditionellen Judentums bedeutet, so wird das mehr als jede Argumentation oder Tätigkeit politischer, organisatorischer oder selbst finanziell-administrativer Art die Sinnhaftigkeit und Nützlichkeit unserer unabhängigen Organisation erweisen. Es sei daher einiges bemerkt über die geplante Verwendung der von uns für E. J. auf« zubringenden Gelder. Es ist ein kurzer Auszug aus dem, was ich auf der Berliner Konferenz vom November zur Begründung meiner einschlägigen Anträge vorbrachte. Wenn man die Tätigkeit der vor allem den Interessen des Mittelstandes sich widmenden Misrachi-Bank ausschaltet, die ja ihre Existenz- und Arbeitsfähigkeit in sich selbst haben sollte und großen Teils auch hat, so bleiben zwei Arbeitsgebiete von entscheidender Bedeutung für die Betätigung des Misrachi in E. J. übrig: Kolonisationsarbeit und Kulturarbeit. Kolonisations tbeit ciöfi<r<r StiUettfi.tii. wenn sie zu einer fruchtbringenden Verwendung der eingesetzten Gelder führen soll, weit größere Mittel, als sie unter den gegenwärtigen Verhältnissen von den Misrachisten Mitteleuropas aufgebracht werden können. Das ist der Grund, weswegen wir den gröweien Teil unserer M.Lei für K-Kurarjeit oesü -m. Ua^e.i, oe. der auch mL geringe, e.i o .- ...en LeJcui...igsvoiie Frücute e.—e.e_. ^-..u Varu wir den für Kulüu.SaiiüuSur: e. abgezweigten Betrag Von 40uei Gesamtsumme volIStänu.g einem einzige;» z-weck, nämlich dem Kiübuz Rodges, zuwenden wollen, und welches d.e bisherige Geschichte, die Organisation und die Zukunfisplaue aie&es Kiüouz sind, wird von anderer Seue oesonuers dargelegt werden. Nur eine Be nerkung hierzu: Die in Arbeit und Leiden bewährte, einsichtsvolle Führer und soviele aufopfernde Arbeiter in ihren Reihen zählende Organisation des Poel Hammisrachi in E. J. in j-^e wissen, daß unsere Sympathie und nötigenfalls unsere Hilfsbereitschaft unvermindert bei ihr ist! Wenn wir gegenwärtig mit einer Ausnahme, die alsbald erwähnt wird, uns dennoch nicht sowohl ihr im allgemeinen als vielmehr eben dem Kibbuz Rodges zur Verfügung stellen, dessen Zukunft wir übrigens in enger Verbindung mit dem Poel Hammisrachi sich entwickelnd hofien, so geschieht das nicht aus einem „landsmannschaftlichen" Prinzip heraus, sondern weil dieser Kibbuz zur Zeit ganz ohne andere Helfer ist. Der Löwenanteil der für Kulturzwecke reservierten 60 °/o soll natürlich unsere n Sek 1werk gehören, dieser nach dem Urteil von Freund

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