Zion
- Journal
- Zion
- Volume
- 3 (1931)
- Issue
- 8-9 (10.1931)
- Date
- 1931-10-01
- Page
- Seite 88 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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j^eite 88 Z I 0 N fir. 8/3 Und zuletzt: Agnon ist C-erschoni (..der \ er stobcne"), der vor lauter \\ ei-hheit und Zarih ii '»altlos ist und \rou .seiner reinen Sehöhnheil nicht :ai einer abgerundeten J\-; .>u11. ii:-1 11 wcad'ui kann.! nd er i-t aueli R. Raib.el. der Thoraschreib a'. 'er im Sturm die verlüröi. in reiner Liebe, un I er •> Naman (..Sehn e-lei"} und Chcmdaih (..der nmnen M main.-") (..der Sundlrugcl" ). Lhegt viel Selbst!).zwingung darin da!.'» er sie!) auch zur .tirisehen l'nrur gemacht ha». (..Mit un- -reu Jan ■ ii und mit unseren Allee"!. Li i.-t aueh l n.;er seine Seele -an/ hinein; ul in die heilige Lade. <:as Werk seiner! Linde, un.l als sein.- Schöpfung zenört wird, ver.-chwinde! aueh er. Aber er i-t ach Obadaih. der krüonel. Wie eigenartig l-ldoch, da!' er -ich in einer s > el.n.len. .-rhnierzii-iiei. Cc.-iall ge-chaui hai! Als ich m Hi mii einer Bekannten darüber unterhielt. dal.'» cliwcr isi zu \er.-Kahcn. \vi ■ er sieii sclb-t in dieser jämmerlichen < i-i ,a ablüden konnie. antwortete >ie: Aber i m (leg .mied, gerade d is macht ai ja sm lieb.n-u ert. da::': er >.'eh aueii in diesem Geschöpf aii-drücken in- a.l r. ulei-hl höric sie. ■•■ ie aueli er. die lirle Demui and d iuncn.dliche Krbarmen audie-cm elenden \\ c-en -p.cauen. au! •:.an da- 1. ia .li. r Kiciar I .-i -i. ' Ahe die-c ( iest allen sind nielü mit -eiiai een .M'rirhcn ■ zeichnet: 'hie Seele bebt und la'i-teri. aber sie!•;ben keine fe-ien!ütr:-i' a n^'ii ama;en. an-ehein. ,: ein Zeicdu ii. id;!.' ,u i de. Uder Xaivitäi!i .ie die Lii-elnic Uschuld de- L./i ai\;ha ]-! eine)' d.r he. vo. to naid!ea / ige s ane harakicr-. Die IIa a; aiie ...»n \a il ' un 1 Kun-1 ■i Agn.n lieg; darin, d.i!.'. der ieii.airr üb r «lern, iiema -fbi und doch maieu d . :'.- k anmen a.ekengn: und { ', ,ebeiihei. e u in;";.;,! uad Inhal» .,: aber -ie haben ihre br-aehe ni-h; im Mang, t; Können, .-andern im i . he :aa..'. Aach di ■ Seele e< Volke- .-pn-m; -t ,,d and ,i annieaid. I).. i-.a',;; er eben da- . deichm.;;' and dl- 11 . üsnie der Lr/ahlung. am seinem \ .»ik getreu aleizt sein: Ia, i n Weg zum \. -iehtsuü.-draek in d. 11. i , , Kritikern „Vir. ver- Hau, „ oi ■ g ., kaehi uilncn. Die Ironie hat das kernt, ihre Onifekie an einem großen menschlichen Ideal zu mesn d it h H, i i »oi r i h n dm 1 dt n i .i£j n-atz zu den meiisehiiah n Sehwäea'.en uir-.i \ erkehrihei'ei: aa-drueki. Die-cai id raien Alai.slab an 'dem in Wirklichkeit die Weh «vemes-en wird, mul.'» man ^p.ai an eh in n 1 die Well zer-tö r. R. Mendele^ Saiire ira i.Vea nni):ninlierzijr auch fris -he Wunden. Alnadai.'.Ü-ehe Ideal, an dem er seine Cestallen mil'1. is! dakleine Ideal der Aulkliirunsszeit: die Juden, die er mii seiner Saiire t rillt, stehen bach über diesem Ideal, ihr kleiner Fin-er isl mein wen aldiesemze künstliche < le-ehöpl. dad:e Aul'klai iuil; gesellai'l'en hal. und das daeh niemals in Wirkliehkiah war. Ahc-r es gib, einen Humor, der keinen Schmerz zaiüoa. d.r einlach aus \.:!!e e -auan 1 lerzaa) I ichl. Ks isl wahr, auch ei deck! ie-h n aal; aller es isl niehl daib.hn-cliieiiter des ia-aid..-. s »n lern da- La.'hen deüb aide-: Kr. an ie-. Die Heile, keil Amnions i t in -ich -ekehri: er will niem ilwehr' tun. Sa lach! mal, übe. da- Lallen deklein ai Kmdc- und über di ■ rührende l'n'oeho'l'enheil de-. ( ireise-. Da .-ind l'h/ah;uiiL;en. dii' nur Schmerz und Humor sind. wie eiwa: ..Das Wrlior-ene und da- * ÜUaibarle-a n I aueii in ihr ist k in gehiis-iyes Siieheln kein üb. l ieg naaior.up.e'digeii. soiukan nur ein harin'o-e-. befreiendes Lachen. Lr i-l .-einen (ie-iahen g.geniibra' ein Mein-: wie könnte er -iel, ,i:,e: -ie erhebe,: - nur ein ka- •- Lachen : iib.r -eine Züge. Diese An Huna» i-l neu bei an-, und er .-l 'ul - »gar die \aivit.il d,rr Sagen ni. hl. Z un .-. haiaen SaoU und zur Sal.iie und die.-e z.eugi am be.-ten lür ihn in dei Ih/ehiang au-' dein Lebiii dei Jagen i un civ. Z,-ii (..Mii aa-iica laugen und mii unseren Allen-, üiei im er auv.aie.e ilei/ai gelaebi und die g.aize ,\i- I, , :ke,' de- Li.crn- .Leser Jugend und ihrer Sehn-üehie gezeigt, die Sinnlosigkeil ihrer fie-üa-hangen un.l ihre- KüniMen-. hat die Li.ge Ines il i./ n . and ihre Lebenslüge a-dgedeeki. .'\beiaueii hier fahrt er nicht vernichtend über die Men-eh u eamer. Die layühlende l\ason selb-1 i.-t ja de, ' leg. u-,aud de- Spott'.-, und lachend .-ahm .-ie. w..- -ie durch Spall gesündigt. Linder v, i• •,i i . n a Ai Lei. .-ein an S,.o;: Ausdruck zu gebm. i-l I" iiihn s.-losiMa-saindli-li auch der Stil. in .-einer i )iii ang lebt nicht nur «.Iie \'arg..n.-ci:he!i wieder aal: er kennt noch amkae Welten and hu e;v. ,- iiber sie za .- geil. (Da- Leben gm/, a-miinciier Jadn allerdme,- i-t iüi ihn ni - TIkiii.' ge\xoi(iea.) ii, einer .-ran a ^e .-ehichien eize! 1: i-r am der Liebe, wie sie daheutige?.e,chlehi lebt (..Der Sandhügel"). lüci ai i. ie ra epi-ei.e 1 Lilie und Rahe, -.ein an der Zeitenwende, die sich mitten in der (.egeiiuart vollzieht, und (..estalt ung. und Aus-