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Zion · 1929-02-01 · 2 (2.1929) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zion
Volume
1 (1929)
Issue
2 (2.1929)
Date
1929-02-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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MONATSBLÄTTER FÜR LEHRE, VOLK, LAND HERAUSGEGEBEN VOM ZENTRALBÜRO DES DEUTSCHEN MISRACHI BERLIN N 54 WEINMEISTERSTR. 18 REDAKTION: ALEXANDER ADLER, BERLIN DR. ERNST SIMON, JERUSALEM BEZUGSPREIS RM. 1,50 PRO QUARTAL- ZU BEZIEHEN DURCH DEN HERAUSGEBER ODER DURCH DIE POST Nr. 2. Berlin, Februar 1929. I. Jahrgang Schekelaufruf des Merkas Olami scheJ Hamisrachi. Das zionistische Actions-Comite hat den Termin für den kommenden Zionistenkongress auf den 28. Juli anberaumt. Kaum 5 Monate trennen uns noch von diesem Termin, und diese Zeit müssen wir mit grosser Energie erfüllen, sodass wir mit einer stattlichen Anzahl von Delegierten zum Kongresse kommen und die dort zu fassenden Beschlüsse mit unserem Geiste und unserem Einfluss durchdringen können. Gross wird die Bedeutung dieses Kongresses für die Zukunft und Entwicklung unseres Landes sein. Auf ihm wird der Grund gelegt werden, auf dem die erweiterte Agency, die zukünftige Trägerin der Aufbauarbeit errichtet wird. Es ist eine Pflicht des Misrachi, der einzigen religiös-nationalen Richtung, die am Aufbau unseres Landes beteiligt ist, starken Einfluss auf die Agency und ihre Arbeit zu gewinnen. Auf diesem Kongress werden wir eine klare Stellungnahme herbeiführen müssen zur Erziehungsfrage, es müssen Garantieen geschaffen werden, dass alle Arbeiten der Zionistischen Organisation in Uebereinstimmung mit den Forderungen überlieferten Judentums durchgeführt werden. Die Stärke unseres Einflusses und damit der des Gesetzesjudentums auf diesem Kongress hängt in erster Linie von der Verbreitung des zionistischen Schekels im gesamten gesetzestreuen Judentum ab. Es ist eine Lebensfrage für das religiös-nationale Judentum, die Anzahl seiner Sehekelzahler zu vergrössern, damit es zum Kongress kommen kann mit einer grossen Zahl solcher Delegierten, die davon durchdrungen sind, dass unsere Arbeit eine ganze sein muss, eine Arbeit zur Wiedererweckung alles unserer Nation Heiligen und Teuren, eine Arbeit mit Ewigkeitswert. Der Einheitsschekel ermöglicht es gerade dem Misrachi mit Hilfe der nicht in ihm organisierten, aber ihm doch nahestehenden Kreise, mit einer ansehnlichen Delegiertenzahl auf dem Kongress zu erscheinen. Alle Kreise des Misrachi müssen jetzt ihre ganze Kraft darauf richten, die Zahl der Schekelzahler zu vergrössern, solcher Schekelzanler, deren Interesse nicht nur dem Aufbau unseres Landes gilt, sondern auch dem Geist, in dem es erhaut wird, und wie das Leben in ihm sich gestaltet. Mehr als je erfordert die heutige Zeit starke Arbeit des Misrachi für den Schekel. Wir fordern alle Misrachisten auf, sich ihrer Pflicht bewusst zu sein. Merkas Olami schel Hamisrachi Berlin. Flschman. Slrkis. Teltelbaum.

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