Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
- Journal
- Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
- Volume
- 1869
- Issue
- Heft 1
- Date
- 1869-01-01
- Page
- – (sequence 197)
- Language
- German
- Belongs to
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199 Ministri Anglolandi ma? non ostante le eircostanze in ehe si trova questa Principessa per le quali gli conviene di aver verso loro non piccioli riguardi, non ne ha tampoco fatta veruna communicazione, il ehe mi e toccato di sentir di medesimi ehe risultato di poco loro grado, parendogli ehe niente avrebbe perduto della sua dignitä se in qualche maniora avesse sua Maesta accennato ehe non erano stati inutili le reccomandazione de’ loro Sovrani. Ma il fatto e ehe questa e una Principessa ehe per quanto sia affabile' e ricolma di ottime e gentilissime maniere, sente la sua grandezza et e gelosissima della propria autorita “ Die letzten Worte bezeichnen genau die Situation. Die Kaiserin mochte wohl ihr Unrecht in manchen Momenten eingesehen haben, aber sie war zu eifersüchtig darauf, ihre Hoheitsrechte zu wahren, als daß sie in dieser rein inneren Angelegenheit der Pression der fremden Mächte hätte folgen sollen. Wir haben übrigens in unsern „Studien zur Jubelfeier der wiener Universität" nachgewiesen, daß^ diese streng katholische fromme Kaiserin ihre Autorität in eifersüchtiger Weise selbst gegenüber der katholischen Kirche und deren Stellvertreter auf Erden wahrte. . Möglicherweise war in dem gegebenen Fall ein psychologischer Grund vorhanden, den wir bereits angedeutet haben. Die Kaiserin, die von außen so sehr bedrängt war, suchte nach innen einen Druck auszuüben; — er traf die wehrlosen Juden. Mit dem zuletzt angeführten Bericht schließen die Mittheilungen über die Interventionen der fremden Mächte in dieser Angelegenheit. Nachdem die fremden Mächte gesehen hatten, daß ihre bons conseils ohne Erfolg blieben, und sielnicht gewillt waren, mit Waffengewalt für die Rechte der Juden einzustehen, so gaben sie es auf, ferner ihre guten Rathschläge zu ertheilen. Aus den angeführten Mittheilungen ergibt sich jedoch, daß nicht die Intervention der fremden Mächte, so sehr man im