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Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums · 1862-01-01 · Heft 1 · page 109

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Journal
Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
Volume
1862
Issue
Heft 1
Date
1862-01-01
Page
– (sequence 109)
Language
German
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' 111 uahme von den Geonim herzustammen, welche der Peruta das Gewicht eines halben chab (im Arabischen Korn) zuschrieben und mit dem Talmud dem Denar 192 Perutot vindicirten. Ich habe zwar hiergegen zu erinnew, daß nach Kidduschin 12, a von Manchen dem Jssar nur 6 und also dem Denar (24 Jssar) nur 144 Perutot gegeben wurden; sowie daß ja die Peruta eine Kupfermünze war. Doch soll nach Cavedoni wirklich mancher Denar ungefähr 96 Gerstenkörner wiegen, was indessen das Gewicht des mosaischen Schekel nicht ermitteln hilft, da die Geoniln nur mackabäische oder noch jüngere Münzen gewogen haben können. 9. Schekalim 2, 4, obwohl die viel ältere persische Zeit betreffend, wollen wir zuletzt betrachten, weil das Ergebniß Manchem unsicher erscheinen mag. Dort sagt R. Jehuda, für den vorschriftlichen halben Schekel habe es keine Werthfixirung gegeben, aus dem Exil zurückgekehrt hätte man dafür Darkonot entrichtet, später Selaim, noch später Tib,in (wohl Hälften des Sela), ja endlich hätte man gar Denare geben wollen. Unter Darkonot mag R. Jehuda Golddareiken verstanden haben, wie ib. 2, 1 das Wort zu nehmen ist, Schekalim jer. 2, 3 ist es durch Golddenare erklärt; wogegen Maimuni h. Schekalim 1, 4 es für einen Doppel-Sela hält, vermuthlich bloß weil ihm schien, daß ebenso der Sela werde die Hälfte des Darkon gewesen sein, wie die später angegebenen Tib,in Hälften des Sela und die dann erwähnten Denare wieder halbe Tib,in waren. Es ist aber unglaublich, .daß jemals zum „halben Schekel" wirklich Golddareiken oder Doppel - Selaim oder auch nur einfache Selaim entrichtet wurden: wie ganz anders klingt die Zusage Nech. 10, 33, einen Drittelschekel entrichten zu wollen! Zuckermann S. 17 vermuthet dagegen, unter diesen Darkonot seien die von Mommsen S. 9 angeführten altafiatischen Goldmünzchen von nur 0,82 Gramm zu verstehen, da diese 8,2 Gramm Silber und also fast (?) dem Halbschekelgewichte (seiner Annahme, 7,275 Gramm) entsprochen haben würden. Von allen Einwänden aber, welche gegen diese wilde Vermuthung erhoben werden können, will ich nur zwei anführen: 1) dann wären ja diese Darkonot von viel geringerem

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