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Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums · 1861-01-01 · Heft 1 · page 164

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Journal
Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
Volume
1861
Issue
Heft 1
Date
1861-01-01
Page
– (sequence 164)
Language
German
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145 der Welt, nicht nur ohne Nachtheil für die englische Nation, sondern zu ihrem besonderen Vortheile, sowohl durch Einfuhr wie Ausfuhr der Waaren, dadurch erzielt werden.- Wenn jedoch irgend Zweifel hierüber obwalten sollte, so hege ich das Vertrauen, daß die Liebe zu dem Volke Gottes die Männer Englands bewegen wird, meinem Begehr zu willfahren, namentlich wenn sie folgende Abhandlung lesen werden. Das vierte Motiv meiner Hierherkunst ist meine aufrichtige Zuneigung zu dieser Republik, wegen so vieler würdiger, gelehrter und gottesfürchtiger Männer, deren Freundlichkeit und Gewogenheit ich erfahren habe. Dieselbe Zuneigung hoffe ich bei der gesummten Bevölkerung zu finden, um so mehr, weil ich durch Wort und That stets viele Neigung für diese Republik an den Tag gelegt habe und auch gern glaube, daß das englische Volk von dem Befehle des Herrn unseres Gottes, welcher die Nächstenliebe allen Menschen als heilige Pflicht auferlegt, ganz durchdrungen ist. Aus diesem Grunde wünsche ich, Alle mögen überzeugt sein, daß ich nicht hierhergekommen bin, Störungen hervorzurufen oder Streitigkeiten in Sachen der Religion zu erregen; unter dem Schatten Eures Schutzes will ich mit meiner Nation einzig und allein in der Furcht des Herrn leben, während wir mit Euch erwarten, daß die Hoffnung Jsrael's offenbar werde. Ich werde nunmehr zu zeigen versuchen: Welchen Nutzen die jüdische Nation gewährt. Drei Umstände machen eine fremde Nation bei den Eingeborenen des Landes, unter denen sie wohnen, beliebt, wie auch dieselben Umstände ihnen im Gegentheil Haß zuziehen: der Nutzen, welcher von den Fremden und durch sie gewonnen wird, die Treue, welche sie den Regenten beweisen und der Adel so wie die Reinheit ihres Blutes. Werde ich nun dargethan haben, daß alle diese drei Umstände bei der jüdischen Nation angetroffen werden, so hoffe ich, die hohe Republik zu überzeugen, daß nunmehr, nachdem das H. 10

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