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Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz · 1920-01-01 · 5. Jahrgang 5681 = 1920/21 (1920) · p. Seite 143

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Journal
Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz
Volume
5. Jahrgang 5681 = 1920/21 (1920-1920)
Issue
5. Jahrgang 5681 = 1920/21 (1920)
Date
1920-01-01
Page
Seite 143 (sequence 145)
Language
German
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IRI
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143 French, American, Austrian, German, Belgian, Spanish, Italian, Swedish, and Dutch committees of the „Universal Alliance“ on occasion of the congress of Brussels, Aug. 1874. London Army and Navy Library, 20 Exeter Street, Strand. 1874. Das Memorandum wurde von Dunant verfasst; es legte am Anfang den Stand der orientalischen Frage dar und die Notwendigkeit einer Sanierung der herrschenden Zustände. Im Interesse der Entwicklung des heiligen Landes wird die Neutralisation vorgeschlagen. Im Jahre 1875 gründet Dunant in London eine „Syrian and Palestine Colonisation Society“, an deren Spitze Nichtjuden stehen.1) Die Aufgabe dieser Gesellschaft war: to promote the colonisation of Syria, Palestine and the neighbouring countries by persons of good character, especially Jews („zu fördern die Kolonisation Palästinas und der benachbarten Länder durch anständige Personen, insbesondere Juden“). Die Gesellschaft verfolgte keine philantropischen und keine kaufmännischen Ziele. Die Gründungsversammlung wählte den Colonell Gawler zum Präsidenden, Henri Dunant zum Ehrensekretär und Paul Broe zum Ehrenschatzmeister. Ende 1875 erschien eine Deputation dieser Gesellschaft bei Musurus Pascha, dem Botschafter der Pforte in London, und legte ihm die Ziele der Gesellschaft dar. Insbesondere richtete sie seine Aufmerksamkeit auf die finanziellen Vorteile, die der Türkei bei der Realisation der Pläne entstehen. Der Botschafter versicherte, dass die türkische Regierung volle. Sympathie den Einwanderern, die ins Land kommen, um es auf eine höhere Stufe der Kultur zu bringen, entgegenbringt. Dunant arbeitet weiter für das Gelingen seines Planes. Es nützt jedoch nicht viel. In einem Briefe beklagt er sich: „Ich habe keine Gelegenheit Vorbeigehen lassen, aber alles war vergeblich. Ich habe nichts x) Vgl. J. H. Dunant in der „Welt“, V. Jahrgang, 1901.

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