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Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz · 1919-01-01 · 4. Jahrgang 5680 = 1919/20 (1919) · page 183

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Journal
Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz
Volume
4. Jahrgang 5680 = 1919/20 (1919-1919)
Issue
4. Jahrgang 5680 = 1919/20 (1919)
Date
1919-01-01
Page
– (sequence 183)
Language
German
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Beiträge zur Geschichte der Schweizer Juden. In den zwei Hauptniederlassungen En dingen und Lengnau in der alten Grafschaft Baden im Kanton Aargau wurden in den Jahren 1755 in Lengnau und 1764 in Endingen je eine Synagoge erstellt. Abbildungen dieser beiden Synagogen sind in Johann Caspar Ulrichs Werk »Geschichte der Juden in der Schweiz« (Ausgabe 1767) enthalten. Die Abbildungen sind von dem bekannten Kupferstecher J. R. Holzhalb gezeichnet, welcher speziell für diesen Zweck nach den beiden Gemeiden geschickt wurde. Durch die erschwerten Niederlassungsgesetze für die Juden auf andern Gebieten der Eidgenossenschaft wurden die Gemeinden immer grösser und die Synagogen waren zu klein, sodass in den Jahren 1855 und 1857 sowohl in Endingen als auch in Lengnau neue Gotteshäuser erbaut wurden und heute noch den Gemeinden zur Ehre gereichen. Den Friedhof benutzten diese beiden Gemeinden gemeinsam. Nebst besonders sinnreichen, jetzt noch leicht leserlichen Inschriften auf den Grabsteinen, meist aus Sandstein, an denen mitunter ein Schofar, eine Tefilla, ein Mohlmesser oder eine Sefer-Tauroh als Kennzeichen der Tätigkeit des Verstorbenen in der Gemeinde erinnern sollen, wurde hier keine besondere Kunst, wie z. B. die Grabmalkunst des Morgenlandes, vorgefunden. In Basel hingegen, im Besitz des Historischen Museums, finden wir mehrere jüdische Grabsteine aus dem frühesten Mittelalter. Es sind zumeist Wandplatten aus rotem Sandstein, wo die Inschriften zwischen Randleisten

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