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Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz · 1919-01-01 · 4. Jahrgang 5680 = 1919/20 (1919) · p. Seite 83

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Journal
Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz
Volume
4. Jahrgang 5680 = 1919/20 (1919-1919)
Issue
4. Jahrgang 5680 = 1919/20 (1919)
Date
1919-01-01
Page
Seite 83 (sequence 85)
Language
German
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83 ויעש א׳ את המארת הגדלים את המאור הגדל לממשלת.,היום ואת המאור הקטן לממשלת הלילה ואת הכוכבים ״Und Gott machte die grossen Lichter: das grosse Licht, zu herrschen bei Tage und das kleine Licht, zu herrschen bei Nacht.“ Welche Unendlichkeit umschliessen doch die paar Worte. Allein die Oberfläche der Sonne ist 11,800 mal so gross als die Erde und ihr körperlicher Inhalt 1V4 Millionen Erdkugeln. Ein Zug, der in 5 Minuten eine Stunde Weges zurücklegt, braucht 316 Jahre bis zur Sonne. Eine Kanonenkugel, die mit 600 m Geschwindigkeit aus dem Geschützrohre saust, würde von der Sonne aus erst in mehr als 48 Jahren die Erde, in rund 1450 Jahren den Neptun erreichen. Der Sendbote des Lichts, der in der Sekunde 40,000 Meilen zurücklegt, braucht 8V3 Minuten von der Sonne bis zur Erde. Der uns am nächsten stehende Fixstern, der Stern ״Toliman“ im Sternbilde des Centaurs, ist 1/4 Millionen Sonnenweiten von uns entfernt, und das Licht braucht 41/3 Jahre, um von dort zu uns zu gelangen. Vom Sirius braucht das Licht 16 Jahre und bis an die Grenze der Milchstrasse ist es 7000 Jahre Lichtzeit, sodass wir heute erst sehen, was dort vor 7000 Jahren vor sich ging. כי אראה שמיך מעשה אצבעתיך ירה וככבים אשר כוננתה מד. אנוש כי תזכרנה ובז אדם כי תפעדנו־ ״Denn sehe ich Deine Himmel, das einheitliche Werk Deiner Finger, Mond und Sterne, die Du in ihre Bahn gesetzt,“ ״was ist dann der Mensch, dass Du sein gedenkest, der Menschensohn, dass Du ihn bedacht!“ Es lässt sich ein System ergründen, eines sich ans andere fügen und doch kommen wir nie zum befriedigenden Schluss. Und wenn wir auch noch so viel wissen, den Urquell alles Seins mit unseren Sinnen zu finden, ist uns nicht vergönnt. So viel wissen wir: ein Gott isfs, der alle diese

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