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Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz · 1918-01-01 · 3. Jahrgang 5679 = 1918/19 (1918) · p. Seite 109

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Journal
Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz
Volume
3. Jahrgang 5679 = 1918/19 (1918-1918)
Issue
3. Jahrgang 5679 = 1918/19 (1918)
Date
1918-01-01
Page
Seite 109 (sequence 110)
Language
German
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IRI
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109 minanten. Erklären nun diese Determinanten die Frage der Zweckmässigkeit in den ßegenerationsprozessen? Keineswegs. Es ist nur ein Spiel mit Worten und statt einem x wird in die Frage ein y hineingestellt. Anstatt zu fragen, warum gerade die Teile, die häufig der Verletzung ausgesetzt sind, regeneriert werden können und die andern nicht, fragen wir jetzt, warum gerade an diesen Teilen Determinanten abgelagert sind und an den andern nicht. Sehr zutreffend wurden all die Theorien dieser Art als Koffertheorie bezeichnet, d. h. eine Theorie, die ähnlich einem Koffer nur soviel aus ihr zu nehmen gestattet, als man vorher in sie hineingelegt hatte. Man will eine Erscheinung, z. B. die Neubildung des verloren gegangenen Teiles, erklären und man stattet seinen Koffer, in diesem Falle die Zellen der benachbarten Teile, mit Determinanten ans, lässt sie durch den Reiz der Verletzung ausgelöst werden und durch unbekannte Kräfte an die richtige Stelle geordnet, in unbekannter Weise ein neues Glied herstellen. Wollen wir unser Augenmerk einer andern der vielen Naturerscheinungen, an denen wir sonst achtlos vorübergehen, weil wir sie so oft vor Augen haben, zuwenden. Da ist die Gerinnung des Blutes ausserhalb des Körpers. Es ist leicht einzusehen, welch grosse Bedeutung die Gerinnung des Blutes als Schutzmittel für unseren Körper hat. Indem das Blut über das verletzte Gefäss zur Gerinnung kommt, verhindert es das weitere Nachströmen des Blutes und schützt uns demgemäss vor grossen Blutverlusten. Zugleich verhindert das geronnene Blut das Eindringen von Bakterien in das verletzte Gefäss und schützt uns vor der mit Recht so gefürchteten Infektion auf dem Blutwege. Die Gerinnung kommt durch einen im Blute enthaltenen Körper, Fibrinogen, zustande. Darwin oder Weismann würden diese, für unser Leben so ausser-

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