Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz
- Journal
- Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz
- Volume
- 3. Jahrgang 5679 = 1918/19 (1918-1918)
- Issue
- 3. Jahrgang 5679 = 1918/19 (1918)
- Date
- 1918-01-01
- Page
- Seite 41 (sequence 42)
- Language
- German
- Belongs to
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41 Staates an einer jüdischen Siedlung in Palästina, so gibt uns doch gerade dieses Zusammentreffen der Kundgebungen die Zuversicht, dass die altneuen jüdischen Hoffnungen sich verwirklichen werden, wie immer auch die Dinge sich noch bis zum Friedensschluss gestalten mögen. Denn wir stützen unsere Hoffnungen nicht auf den Ausspruch eines Königs und nicht auf die besondere Freundschaft irgend eines Staates oder einer Staatengruppe, sondern einzig und allein auf unsern historischen Rechtsanspruch. Und nur deshalb glauben wir an die Zukunft unseres Volkes in unserm Lande, weil wir auf unser gutes Recht bauen und an die Idee der Gerechtigkeit glauben. So wollen auch wir mit den Worten jener viel zitierten Resolution, die am 14. Schebat 5678 vom schweizerischen Delegiertentag der Agudas Jisroel in Olten beschlossen wurde, „mit aufy'ichtiger Genugtuung die in letzter Zeit durch die Aeusserungen verschiedener Staatsmänner geweckten Hoffnungen hinsichtlich Palästinas begrüssen und vertrauensvoll erwarten, dass sämtliche Regierungen das Recht des jüdischen Volkes auf freie Einwanderung und freie wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung im Lande der Väter anerkennen werden, damit auf dem geweihten Boden des heiligen Landes das Leben unseres Volkes im Geiste der Thauro neu erblühe“ Doch nicht auf das Aussprechen von Genugtuung und auf die Formulierung von Wünschen allein wollen wir uns beschränken. Dieses Programm bedarf auch unsrerseits einer inneren maximalen Entfaltung. In diesem Sinne wollen wir auch den Ruf aufnehmen, den der gegenwärtig in London weilende Oberrabbiner von Jaffa und den palästinischen Kolonien Rabbi A. J. Kuk an das Haus Jakobs neuerdings hat ergehen lassen und uns Alle um die geistige Fahne Jerusalems scharen. Nicht