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Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz · 1918-01-01 · 3. Jahrgang 5679 = 1918/19 (1918) · p. Seite 34

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Journal
Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz
Volume
3. Jahrgang 5679 = 1918/19 (1918-1918)
Issue
3. Jahrgang 5679 = 1918/19 (1918)
Date
1918-01-01
Page
Seite 34 (sequence 35)
Language
German
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34 schillernde Phrase ist, wenn sie nicht geheiligt wird und aufbaut auf dem Glauben an Gott. * * Wenn wir nun die Erscheinungen des öffentlichen jüdisen Lebens in unserem Lande Revue passieren lassen, so darf zunächst mit freudiger Anerkennung die Tätigkeit des schweizer israelitischen Gemeindebnndes genannt werden. Gegenüber einer früheren und von vielen Kreisen schmerzlich empfundenen Zaghaftigkeit darf nunmehr konstatiert werden, dass in jüngster Zeit hierin eine glückliche Wandlung eingetreten ist. Gerade im abgelaufenen Jahre bei der Mazzos-Versorgung, wie in der Schächt-Ange-. legenheit hatte der Gemeindebund Gelegenheit, den Behörden gegenüber die Interessen der religiös lebenden Juden wahrzunehmen, und er hat seine Pflicht durch zielbewusstes Handeln erfüllt. Da es sich bei diesen Massnahmen stets nur um Wünsche der Thoratreuen handelt, ist es nur natürlich, dass sich der Gemeindebund hiebei die Mitwirkung der Rabbinen der Schweiz sichert, die das Vertrauen der gesetzestreuen Kreise gemessen. Neben dieser Arbeit des schweizer israelitischen Gemeindebundes darf die Tätigkeit des Zentralvereins zur Förderung des gesetzestreuen Judentums in der Schweiz nicht unerwähnt bleiben. Wohl hat der Zentralverein in einsichtsvoller Beurteilung der Sachlage die Vertretung der jüdischen Interessen gegenüber den Behörden, dem Gemeindebund, als dem repräsentativen Organ der schweizer, jüdischen Gemeinden überlassen, unter der stillschweigenden Voraussetzung allerdings, dass derselbe energisch die Wünsche der Thora treuen zu vertreten gewillt ist und selbsverständlich auch für seine Aktionen die jüdischen religionsgesetzlichen Vorschriften die unbedingte Richtschnur bilden. Aber doch verblieb und verbleibt dem Zentralverein noch ein grosses Arbeitsfeld. Hat er es sich doch zur Aufgabe gesetzt, zur Förderung

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