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Israelitische Annalen · 1841-05-14 · Heft 20 (14.5.1841) · p. Seite 160

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Journal
Israelitische Annalen
Volume
1841
Issue
Heft 20 (14.5.1841)
Date
1841-05-14
Page
Seite 160 (sequence 8)
Language
German
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160 Literatur. rc'N rbyo (Schilderung der Verfolgungen, welche Jom Tob Lipman Heller der berühmte Verfasser der Tosphot Jom Tob erlebt hat). Breslau 1836. XII und 46 S. gr. 8. Text und deutsche Ueberfetzung. (Text herausgegeben von Moses Körner, Uebersetzung von H. Miro. Diese Geschichte, welche der Herausgeber der Annalen einst iSiilamirti VH. 9, wo jedoch viele Druckfehler den Inhalt entstellt haben) nach einem guten Manuskript mitgetheilt hat, ist hier vollständig mit getreuer Uebersetzung erschienen. Sie hat nicht bloß biographisches Interesse, sondern ist auch, wie wir dort schon gesagt haben, ein nicht unwichtiger Beitrag zur Geschichte der Israeliten, insbesondere durch die Zeit, in welcher sie spielt, nämlich die Mitte des 30 jährigen Krieges. Der Herausgeber hat mehrere, theils berichtigende, theils sonst nützliche Anmerkungen hinzugefügt. Wir begnügen uns hiermit, dies Schriftchen den Freunden dieser Literatur zu empfehlen. La bibliotheque des cooles Israelites, p. )/. Cahun. Das erste Heft des Merkchens, dessen Erscheinen wir schon angezeigl haben, liegt vor uns. In dem beigegebencn Prospectus macht der Verfasser aufmerksam auf die Fortschritte der Methode des Iugenduntcrrichts, welche endlich auch in Frankreich sich anzuempfehlen beginnen und eine?roße Zahl neuer Schulbücher erzeugt haben. „Dennoch, ährt er fort, fehlt es den Israelitischen Schulen an Elementarwerken für den Religions- und Moral-Unterricht, der Grundlage aller guten Erziehung. Die israelitischen Lehrer gestehen und bedauern die Fehlerhaftigkeit der bisherigen Methode des Religionsunterrichts, in welchem ihnen anleitende Bücher mangeln, und sehen sich in Verlegenheit, so oft sie ein Lehrbuch suchen, das sie ihren Schülern in die Hände geben können. Selbst als öffentlicher Lehrer thätig, habe ich häufig Gelegenheit gehabt, nach langer Erfahrung die Mittel in Erwägung zu ziehen, wie manche Schwierigkeit bei'm Religionsunterrichte zu befestigen und die Lehrweise zu vervollkommnen sein dürfte." Er will demnach drei Stücke zu vereinigen streben: Den Religionsunterricht, die Bibelkunde, und beides mit Anwendung des guten französischen Ausdrucks. Er liefert zu diesem Ende in 5 Bänden (20 Lieferungen): 1) Biblische Geschichte und Maximen im Urtexte; 2) Sammlung der Gesetze und Lehren, desgleichen; 3) eine hebräische Sprachlehre; 4) Uebungen dazu; 5) religiös-moralische Erzählungen. Das vorliegende Heft enthält eine hebräische, gut geschriebene Aufforderung zur Unterstützung des Werkes, und eine französische Einleitung und Erörterung der Methode. Diese letztere verbindet das Praktische mit fleißiger Analyse, und stimmt in dieser Beziehung fast gänzlich mit den Ansichten überein, die wir i. d. Central-Bidliothek für Pädagogik 1838 Februar ausführlich entwickelt haben. Außerdem ist der Anfang des ersten Theils gegeben, die Schöpfungsgeschichte mit der Uebersetzung und erklärenden und grammatischen Noten. — Ueber die Ausführung steht uns noch kein Urtheil zu. Vorläufig glauben wir, daß sie den Absichten des sachkundigen Verfassers wohl entsprechen dürfte, und es wäre zu wünschen, baß er zahlreiche Theilnahme fände, um zu recht gediegenen Leistungen aufgemuntert zu werden. Beantwortung. S—h—r? ich glaube, ja! Nöthige Berichtigung. Im Zion Nr. 8, deren letzte Correctur wegen Verspätung nicht zur Revision gebracht worden, sind folgende mißverstandene Correeturen zu berichtigen: S. 123. Z. 16. NE2QO ohne Klammer. S. 184. Z. 12.—.44 .1 ££^2 ."iyE'6 EjjmN S. 186 steht das Wort über der Zeile ganz Müßig und in der Anfrage, n'OB' Anzeige. Jk Monsieur le redaeteur des Annette« Msraetite«. Monsieur, Stium cuique. Je pense que Mr. Fürst admet le principe comme moi; ce ne peut donc etre que par oubli que dans le No. 8 de POrient il a neglige de dire que l’article Paris, p. 58 et eelui surles Juifs du comtat Venaissin p. 62 sont traduits du No. 12 des Archives Israelites de Francep. 650 et 665. Dans le No. de Janvier dernier j’ai donne une partie du chapitre que Mr. Baude, dans son ouvrage VAlgerie, a consacre aux Juifs de la regence. Cet ouvrage n’a paru qu’environ 15 jours apres la publication du No. de Janvier. Mr. Philippsohn ne connaissait donc en Ferner l’existence de cet ouvrage (qui n’est pas un rapport) que par les Archives; donc, au lieu de dire, däns une note detachee, signee redaeteur de la Gaz. univ. du Jud. .* le Rapport de Mr. Baude sur VAlgerie en 2 Volumes vient de paraitre; nous en extraierons le 16me chapitre, n’aurait en rien compromis le succes de sa publication s’il avait dit: les Archives contiennent etc. Qu’importe au lecteur d’oü un article est tire? pour vu qu’il soit interessant. Est-ce au savant predicateur que j’ai besoin d’apprendre now dbg -m -mxn Les redacteurs de Journaux israelites remplissent une importante mission. Par des voies differentes il tendent au meine but. Pourquoi ne pas s’accorder mutuellement cette justice qu’on nous a si longtemps refusee % Voussavez queces reclamationssontfondees; veuillez leur accorder une place dans votre plus prochain Numero et agreez etc. PARIS, 17 Mars 1841. 8. Redaeteur des Archives Israelites de France. Druck und Verlag von Johann David Sauerländer in Frankfurt am Main.

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