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Israelitische Annalen · 1841-01-22 · Heft 4 (22.1.1841) · p. Seite 32

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Journal
Israelitische Annalen
Volume
1841
Issue
Heft 4 (22.1.1841)
Date
1841-01-22
Page
Seite 32 (sequence 8)
Language
German
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philen erwähnten Werke, als: Alkafaja *) und sein arab. Commentar zum iPentateuch unbekannt und unebirt sind. Nur wenige Rechts G. A. finden sich von demselben in Maase Rokeach in ps. und eine in rix, größtentheils über Gegenstände des Rituals und der Casuistik. Ob derselbe der Uedersetzer des arabischen Mährchens »laase schel Jerusciialmi ist, wäre noch zu bezweifeln, denn Maimonides Sohn würbe wahrscheinlich zur Veranschaulichung der Heiligkeit des Eides kein Mahrchen von Aschmvbai's Tochter (was vr. Hamberger, ve Rossi's Uedersetzer, mit Christenkönigen übersetzt) genommen haben. Zum Schluffe bemerken wir noch, daß die Feinde des Maimonides ihre Derfolgungssucht auf eine entsetzliche Art büßten. Es ist nämlich keinem Zweifel unterworfen, daß mehreren derselben in Folge einer Recrimination (vergl. Rer. Chemed 25. V. 3.) die Zunge ausgeschnitten worben. Durch welches Gericht diese Strafe zuerkannt und vollzogen worden, und wie viele sie erlitten haben, finden wir nicht jlaher nachgewiesen, während die Thatsache durch volle Zeugnisse bestätigt wird, und ein Vers in unserm Briefe darauf mit deutlichen Worten anspielt. Man lese a. a. O. Rapaports treffliche Untersuchungen. Ungewiß bleibt indessen nach diesem, ob auch R. Salomo und seine Schüler diese Strafe erdulden mußten, obwohl dieselben bei Bechai, Asulai und andern mit dem Beinamen heilig angeführt werden, welcher immer auf ein Märtyrerthum hindeutet. — (Wichtig wäre es für die Geschichte jener Zeit, das gerichtliche Verfahren desjenigen Justizhofes aufzufinden, wo diese Verhandlungen geführt wurden. Vielleicht find in Montpellier noch Akren darüber vorhanden, denn wahrscheinlich hat hier kein willkührlichcs Verfahren statt gefunden, zumal die Art der Strafe auch in Vergehen gegen die Autorität der christlichen Kirche in Frankreich öfters vorkommt. Wir möchten fast glauben, daß den Gegnern des Maimonides ein solches Verbrechen, etwa Lästerung gegen die Kirche, eine derartige Strafe zugezogen haben konnte. I.) Zu Vorstehendem erhielt Ref. von Herrn Adler aus Worms nachfolgende Notizen: 1) Alle jüdischen Historiker erwähnen den Aufenthalt des R. Simson in Palästina. Auch seine Grabesstelle wird nach Akko und (nach Zuchasin131) auf den Berg Karmel verlegt. Nach Letzterem (p. 133) soll sogar ein gleichnamiger Enkel desselben ebenfalls in Akka gelebt haben. Mit Recht wird von Juchasin das Sterbejahr 4935 bezweifelt, da zu dieser Zeit das vlore dkeduetüm noch nicht verfaßt war, gegen welches er geschrieben hat. Daß er ein hohes Alter erreicht, geht daraus hervor, daß er mit rru der 4931 gestorben (vergl. die Prolog. Luzzatos) und mit M. Rothenburg, der 5965 oder 5963 verstorben, in Correspondenz gestanden, s. dessen RGA. 3. 4. 113. 209. 291. 295. 287. 319. 318. 329. 887 und 569, wo er von R. Baruch, dem Verfasser des HE'Hrin ,O (vgl. Tos. Ab. Sara 9. b. und Themurah 2, wo er gegen denselben ist,) ein RGA. enthält. 2) Sein Bruder pnif p wird nicht wie es dort in der Anmerkung' heißt, genannt, denn diese Bezeichnungen führen gewöhnlich nur Jakob b. Ascher Hallevi und Joel den Elieser'Hallevi, der Tochtermann des pjö, Vater des n*2X1/ während der Bruder des R. Simson gewöhnlich frölP“) citirt wird. (Vergl. R. M. Rothb. 6. 9. 153. 181. 313. 319. 452.) 3) Wenn R. I. Kolon von R. Simson sagt, daß er ein Schüler des bekannten R. Isaak, Mitverfasser d. Tospb. sei, so entsteht allerdings die Frage, ob unter diesem der Bruder des Tam oder der Sohn des Samuel und Vater des *) Aus diesem Werke ist im Rerem Chemed 2 eine Abhandlung über die Agadah mitgetheilt. Elchanan zu verstehen ist, wie es Sitte Jechenim, und Sed, had. 54 d verstehen; für deren Meinung sprechen zwei Gründe. 1) Wird der erste R. Isaak gewöhnlich □S'n genannt, während der zweite blos ■>-) citirt wird, 2) geht aus dem Briefe des Ab. den Maim. hervor, daß R. Simson nach dem Tode deS Maimon. gelebt hat, welches nicht wahrscheinlich wäre, wenn er Schüler des ersteren R. Isaak, welcher am frühesten von seinen Brüdern gestorben ist (vgl. pxp 148 b und 'D 12. b, während der zweite bekanntlich noch viel später lebte. Dennoch ist es möglich, daß R. Simson zuerst Schüler des Tam, nach dessen Tod der des R. Jsaac und später des R. Baruch gewesen ist. 4) Von einem Abraham Maimon wird im R. David Abu Simra 73. 1 und im pnD) irßlD P- 29 erzählt, baß er nn Cyklus 267 (5073) eine" ganze Gemeinde Karäer in Egypten mit dem rabb. Jubenthum wieder vereinigt hätte; dieser R. Abraham war ein Urenkel des Maimonides und ein Sohn des David b. Obadia, der im Zeitalter des Adoreth lebte. (Juch. 132 a.) Anzeige«. Bei M. I. Landau in Prag erschien so eben, und ist von Unterzeichnetem durch alle Buchhandlungen zu beziehen: '"Iföri CHD Kerem Chemed, enthält hebräische Briefe wissenschaftlichen Inhalts von jüdischen Gelehrten. 5r Bd. Preis f. Druckp. Rthlr. 1*. Der Talmud in gr. 8 ist bis zum ISten Bde. erschienen. Vom Schulchan Aruch, wurde das Ute Heft fertig. Leipzig, Januar 1841. C. L. Fritzsche. _£-- Ein junger Mann, welcher das Gymnasium absolvirt hat, und außer einer gründlichen Vorbereitung in den alten Sprachen auch des Hebräischen sehr kundig ist und in den neuern Sprachen gute Kenntnisse besitzt, sucht in einer Stadt eine Hauslehrerstelle unter mäßigen Ansprüchen; auf portofreie Briefe giebt gern nähere Auskunft Die Redaktion der Israelitischen Annalen in Frankfurt a. M. Traubs Geographie von Palästina. Unterzeichneter ist in den Stand gesetzt, allen Lehrern, welche das in vielen Zeitschriften empfohlene Traub'sche Palästina in ihren Schulen einführen wollen, bei Abnahme von mindestens 25 Exemplaren und gegen portofreie Einsendung des Betrages das Exemplar ä 12 kr. erlassen zu können. W. Krailsheimer, Lehrer in Pfersee bei Augsburg. Unterzeichneter ersucht hiermit alle diejenigen, welche auf sein, in den Israelitischen Annalen 1849, Nro. 37, angekündigtesWerk: Die Religion des Geistes, eine wissenschaftliche Darstellung des Judenthums u. s. f., Subscriptionen sammelten, dieselben ihm im Laufe dieses und des nächsten Monats zukommen zu lassen, da er mit dem 1. März l. I. die Subscribenten-Liste schließen wird. Offenbach, im Januar 1841. * Dr. S. Forrnstecher. Druck und Verlag von Johann David Sauerla'nder in Frankfurt am Main.

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