Israelitische Annalen
- Journal
- Israelitische Annalen
- Volume
- 1841
- Issue
- Heft 2 (8.1.1841)
- Date
- 1841-01-08
- Page
- Seite 16 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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16 Anzeigen. jirs Zion. Hebräische Zeitschrift für Theologie und deren Hülfswiffenschaften. Herausgegeben von Dr. JU. Greizenach und Dr. I. M. Jost. J¥? 4. Inhalt: 1) Ein Sendschreiben eines Privatmannes über das Wesen der Rabbinen, ihren Bildungszustand und die Art ihres Wirkens, in reinem biblischen Style geschrieben, sowohl durch die Form mustergillig, wie durch den Inhalt lehrreich und anregend; — wirb fortgesetzt. 2) Karaitisches Rituale, ein von Herrn vr. Creizcnach verfaßter Auszug aus dem in der Krimm gedruckten Werke des Karaiten Eliah Beschitzi, als kurze Uebcrsicht der zum Theil ganz eigenthümlichen in Europa noch wenig bekannten Ritualien der Karaiten. 3) Receniton einer Sammlung von Vorträgen, welche ein geistreicher Rabbiner im Großherzoglhum Posen herausgegeben hat, von Herrn vr. Hirschfeld in Berlin (Vf. des in den Annalen angezeigtcn Werkes: Geist der thalmudischen Eregese). Sie hat besonders zum Zweck den Geist solcher Vorträge durch Hinweisung auf guten Geschmack und richtige Grundsätze, namentlich in Betreff des zu erzielenden Effekts zu läutern. 4) Adresse des Herrn Aaron Fuld hieselbst an Herrn Cremieur bei seiner Anwesenheit in Frankfurt am Main; ein Erguß in neu-hebräischen Versen die Zustände und Begebenheiten, welche die Feierlichkeiten veranlaßten, würdigend, und zugleich mit Wahrheit und Liebe dem Gast den allgemeinen Dank ausdrückend. Eine Manifestation, die mitten unter den verschiedenen Anreden, so anderweitig gedruckt sind, den Freunden der hebräischen Sprache willkommen sein wird. Auch die Adresse des Herrn S. D. Oppenheim werden wir (in Nro. 5) mittheilen. Non letzterm haben wir diesmal 5) eine kleine Zuschrift über die Tugenden des berühmten Israelitischen Gelehrten Salomo Dubno (ged. 1734, gest. 1815), welcher bekanntlich mit Mendelssohn in näherer Berührung stand, nebst einem von demselben verfaßten Gedicht über die G lei ßn erei, in neu-hebräischem Styl, sehr geistreich und der Erhaltung würdig. Mit Vergnügen sehen wir die Theilnahme für diese Monatsschrift sich immer mehr verbreiten, und es find uns vortreffliche Arbeiten zugegangen, die nach und nach veröffentlicht werden sollen. Es bestätigt sich uns somit unwiderleglich, daß bei allem Fortschreiten in den anderweitigen Wissenschaften die hebräische Sprache und Literatur noch ihre würdigen Verehrer hat und auch fernerhin ihre Vertretung finden wird. Mehrere Uebersetzungen sind uns zugefertigt worden. Wir bedauern jedoch davon keinen Gebrauch machen zu können, da wir den Grundsatz festgestellt haben, daß nur Original-Aufsätze im Zion erscheinen sollen. Da wir vorläufig, selbst bei ziemlicher Verbreitung dieser Monatschrifl, immer nur auf seinen sehr mäßigen Kreis von Lesern rechnen dürfen, und deßhalb auch uns auf einen Bogen monatlich beschränken müssen, so lange nicht der Debit eine Erweiterung des Unternehmens einigermaßen sichert, so bitten wir die gütigen Autoren, welche uneigennützig ihr Scherflein beitragen, und so wie wir selbst lediglich um der Förderung theologischer Discussionen und der Kenntniß der hebräischen Sprache und Literatur willen, dem Zion ihren Fleiß zuwenden, mehr um kürzere, eine Mannigfaltigkeit zulassende Aufsätze und Andeutungen; wir haben Grund zu hoffen, daß wir späterhin, wenn erst die vorliegenden Hefte sich weiter empfohlen haben, im Stande sein werden, auch größere Arbeiten zu liefern und dadurch die Zeitschrift noch gemeinnütziger und lehrreicher zu machen. Bis dahin bitten wir noch besonders alle Freunde dieser Literatur, die Sachkundigen auf unser Unternehmen und dessen Tendenzen, welche vorzüglich darin bestehen: 1) Theologische Angelegenheiten nur vor dem Forum der Sachkundigen, in der Sprache, welche sich für dieselbe am zweckmäßigsten eignet, zu behandeln, 2) Die hebräische Sprache als Organ für alle inner» Israelitischen-literarischen Gegenstände zu cultiviren, gefälligst aufmerksam zu machen, und somit zu deren Gedeihen beizutragen. Wir selbst wollen unsre Zeit und Mühe diesen Zwecken bereitwillig widmen, so lange wir rege Theilnahme finden. Die Redaktion der hebräischen Monatschrift Zion in Frankfurt am Main. Von der hebräischen Monatschrift Zion erscheint jeden Mondmonat des jüdischen Kalenders eine Nummer, bestehend aus einem Bogen in gr. 8. — Sollte eine verbreitetere Theilnahme es irgend möglich machen, so werden wir uns beeilen, die Lieferungen zu vermehren. Preis des Jahrgangs fl. 2. 12 kr. rhein. Man subscribirt in allen Buchhandlungen, in Frankfurt a. M. bei dem Unterzeichneten, so wie auch in der I. D. Sauerländer'schen Buchhandlung. , I. S. Adl-r, Inhaber einer Verlagshandlung jüdischer Schriften. Monsieur 8. CA1IEN ä PARIS, connu par sa traduction de la Bible et par les nombreux succes qu’il a obtenus, tant lorsqu’il a dinge l’Ecole Israelite de Paris que dans l’enseignement prive, se charge de prendre en pension, ou de diriger comme correspondant les jeunes gens que leurs parens voudraient faire elever a Paris, ou ceux qui y viendraient achever leur education, en suivant l’un ou l’autre des nombreux cours qu’on ne trouve que dans cette ville. Pere de famille Iui-meme, ses jeunes fils suivent avec avantage, les uns une carriere literaire et un autre une carriere artistique, et l’exeinple de l’assiduite au travail est precieux pour ceux qui keraient confies ä ses soins. Attache comme professeur de langue allemande ä une Institution tres distinguee de la capitale il est a merne de suivre et de surveiller les etudes classiques ou commerciales de ses eleves. Deja honore de la confiance de plusieurs peres de famille, de Paris et de l’etranger, il presente toutes les garanties qu’on peut desiier en pareil cas. 11 demeure, rue Pavee, au Marais, N. 1. Ecrire franco. s Druck und Verlag von Johann David Sauerländer in Frankfurt am Main.