Israelitische Annalen
- Journal
- Israelitische Annalen
- Volume
- 1840
- Issue
- Heft 38 (18.9.1840)
- Date
- 1840-09-18
- Page
- Seite 324 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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324 Da die Apokryphen laut Annalen Nr. 24 1840. S. 211 vom Distriktsrabdiner Herrn Gutmann übersetzt werden und nach einer andern Anzeige dieselben auch von Hrn. Arnheim unter Mitwirkung einiger Gelehrten in's Hebräische und Deutsche übertragen werden; so ist wohl hoffentlich dem Bedürfnisse ein Genüge gethan, denn beide werden es auch an einer Einleitung und Erläuterungen nicht fehlen lassen. Ich werbe also gemäß Ann. Nr. 20. 1840 die meinige für mich behalten, um dem Debit der genannten Arbeiten keinen Eintrag zu thun. welchen ich den besten Fortgang wünsche. Möge dres indessen den Herrn Pleßner nicht adhalten, seinen p (*• Theil 1833) fortzusetzen, doch ohne Allotria. M. Heß in Trier. Trier 1. Sept. Im zweiten Hefte des ersten Bandes Zedidja, neue Folge S. 134 bemerkt der Herausgeber Anmerkung 3 auf die Einwendung des Albo, „daß Mmmuni auch die Ewigkeit für einen besondern Grundsatz rechnen sollte, da derselbe doch die Anfangslosigkeit für einen besondern Grundsatz rechnet." — „Diese Einwendung findet ihre Erledigung in More Nebocbim, Abschnitt 1. Eap. 60." Da sich aber nicht leicht absehen läßt, wie diese Einwendung dort ihre Erledigung findet; so ergebt hiermit die Frage an den Herrn Redakteur jener Zeitschrift, ob hier etwa ein Drucksthler sich eingeschlichen, oder wie sich dies erklären läßt? D. O. Hamburg, 6ten Sept. — Am 4ten dieses, als am Vorabend des Cadbath, ward Herr vr. Frankfurter im Tempel des Vereines feierlich eingeführt und in sein Amt als Prediger eingesetzt. Oer Gottesdienst ward regelmäßig bis zum Kiddusch abgehalten, alsdann folgte der besondere Akt, welcher darin bestand, daß einige besonders dazu gedichtete Lieber,'abgesungen wurden, und daß Herr vr. Salomon eine angemessene Rede hielt, auf welche Herr Dr. Frankfurter erwiderte. Der Akt halte ungewöhnlich zahlreichen Besuch herbeigeführt, und war überhaupt sebr feierlich. Am Tage darauf predigte Herr vr. Fr. über Ez. III. 17 und suchte sein Verhällniß zur Gemeinde in's Klare zu setzen, indem er vorzugsweise darthat, über welche Punkte der Lehrer in israelitischen Gemeinden unsrer Zeit zu wachen habe. Frei und unumwunden war seine Darstellung und der ungethcilte Beifall aller Anwesenden ist ihm geworben. Er nahm auch hierbei Gelegenheit, das über seine Wahlpredigt in einem öffentlichen Blatte über ihn ausgesprochene Urtheil zu berichtigen, oder vielmehr gänzlich zu widerlegen. London, 2ten Sept. — Der mehrbesprochene Tempelverein wird zunächst mit einem bereits engagirten jungen Prediger in einem Privatlokale sich versuchen, und der Aufbau eines Tempels wirb noch einige Zeit verschoben bleiben. — Anzeigen. Bei uns ist in Commission erschienen: Der Israelit neunzehnten Jahrhunderts. Ein Monatsblatt für die Kenntniß des israelitischen Lebens, besonders in religiös - kirchlicher Beziehung. Herausgegcbcn Di*. M" Heß. I. Jahrgang. Preis 1 Thlr. 12 gr. Wir ziehen vor, anstatt eigener Anpreisung, das öffentliche Urtheil sprechen zu lassen, welches die Vortrefflich k eit dieses Blattes unter Andern, im Frankfurter Conversations-Blatt wie folgt anerkannt: „Von vr. M. Heß, Landrabbiner im Großherzogthum Weimar, ist eine Zeitschrift unter dem Titel der Israelit ic. erschienen. Es herrscht darin eine durchaus entschiedene, kräftige Sprache, und die bündige, populäre Diction läßt erwarten, daß dieses Unternehmen in die weitesten Kreise wohlthätig eindringen werde. Der mannhafte Freimuth, welcher sich hier, wie auch in den kürzlich erschienenen Predigten des Verfassers auf eine glänzende Weise darthut, ist namentlich der traurigen Halbheit anderer jüdischen Theologen gegenüber erfreulich und deachtcnswerth. Wir wünschen der neuen Zeitschrift tüchtige Unterstützung." Alle, welche sich hierzu berufen fühlen, werden um Beiträge und Nachrichten, sowie diejenigen, welche ihre Schriften beurtheilt wünschen, um portofreie Einsendung derselben ersucht. Anzeigen aller Art werden gegen 1 gr. Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petitschrift oder deren Raum, ausgenommen. * Prvbeblätter haben wir an alle Buchhandlungen ver- : sandt, durch welche auch Bestellungen zu dem oben bemerkten Preis pünktlich ausgeführt werben. Hildburghausen und Meiningen, Juli 1840. Kessele in g'sche Hofbuchhandlung. So eben ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu haben: n Worte Gottes, oder Gottesdienstliche Vorträge, gehalten in der Synagoge zu Frankfurt a. M. von vr. Samuel Hold he im, großherzogl. Mecklenburg. - Schwerin. Landesrabbiner. 3. Heft. 8. geh. 16 gr. Zur Fortsetzung wurde an die Besteller gesendet: Talmud in gr. 8. 9ter Bd. (Sebachim) Schulchan Aruch, Megine Erez. 3.-5. Heft. Leipzig, im August 1840. C. L. Fritzsche. Es ist erschienen: Festgebete der Israeliten, oder Machsor HDD iTÜD 1 Band rVDD mit hochdeutscher Uebersetzung von vr. I. Heinemann in Berlin. Druckpapier Rthlr. iz, Schreibpapier Rthlr. iz, Velinp. Rthlr. 2z. (Es ist dieß die Fortsetzung der beiden in der Goethe'schen Buchhandlung erschienenen Bände n'n rn). Man wende sich an den Herausgeber oder jede Buchhandlung (an Fernbach^uo. in Berlm). In meinem 'D vom Kimchi (Venez 'n) fehlen das 75. und 78. Blatt, wogegen 76 und 77 doppelt da sind. Sollte Jemand in seinem Eremplare letztere vermissen und erstere überflüssig haben, so bitte ich um einen Austausch der Blätter, wodurch beide Eremplare complettirt würden. Leopold Schott, . Rabbiner zu Randegg im Großherzogtb. Baden. Druck und Verlag von Johann David Sauerländer in Frankfurt am Main.