Israelitische Annalen
- Journal
- Israelitische Annalen
- Volume
- 1839
- Issue
- Heft 34 (23.8.1839)
- Date
- 1839-08-23
- Page
- Seite 272 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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272 der Syrer Gefen. beweist die Bedeutung aus der gram. Pielform, womit häufig körperliche Gebrechen bezeichnet werden. Im Thesaurus sagt er, qui dextra comaiode ubi non poterat, scaevola; er beweist diesen Gebrauch des ligatus manu, aus dem arabischen ligatus lingua i. e. impeditus ünguae. Rosenmüller sagt aber ausdrücklich, Ehud habe die Rechte nicht gebrauchen können. Die Wahrheit besteht ohne Zweifel darin, daß man viele wackere Streiter vorzugsweise auf die Linke einübte, damit fie dem Feinde im Handgemenge überlegen seien, indem der Linkhändige (wie beim Fechten und Boxen noch jetzt) dem Gegner leicht einen gefährlichen Schlag versetzt, den er nicht erwartet. Hieraus geht denn hervor, daß die Uebersetzung: gelähmt, wohl unrichtig sei. Beantwortungen. Wir müssen unsere geehrten Correspondenten um Nachsicht bitten, wenn wir nicht stets jedes Anschreiben sogleich beantworten. Der Herausgeber ist durch Berufspfiichten sehr in Anspruch genommen. — Auf anonyme Anfragen und Correspondenzen kann er sich gar nicht einlassen. Er liebt die Offenheit und wünscht diejenigen persönlich zu kennen, welche im öffentlichen Interesse ihm ihre Ansichten mitzutheilen für gut finden. Wer nach dem Rechten strebt, bedarf des Verstecks nicht. Die Redaction. A n z e Bei C. L. Fritzsche in Leipzig, sind so eben in Commission erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: 'D"IK p»? KDTD Harpe leschon Aramft si ve Grammaiica Aramaica in qua non solum de Aramaismo biblico, sed efiam de illis idiomatibus, quae in variis Targumim et Talmud uti etiam in aliorum scriptorum vetero-rabbinorum libris occurrunt, agitur, ita, ut a quolibet qui non plane rudis est Ebraeae, tribus mensibus fcliciter arripi possit. Auctore E. J* Blücher. 8 maj. br. 20 gr. nron -0D Das Buch Kufari» welches Jehuda Halevy in arabischer Sprache verfaßt, und Iehuva Jbn-Tibon aus Granada ins Hebräische übertagen; die Hebräische Uebertragung mit einem neuen exegetisch kritischen Commentar, und mit einer historischen und philosophischen Einleitung begleitet von Gedalja Brecher, Dr. Chirurg. 2ter Theil. gr. 8. br. 12 gr. Velinpapier 14 gr. Der Preis des ersten Bandes ist 2v gr. Alle Diejenigen, welche auf das von dem Unterzeichneten herausgegebene und in Meiningen erscheinende Blatt, welches künftig auf den Wunsch Vieler statt „Der Erzähler" den Titel „Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts" führen wirb, abonnniren wollen, werden ersucht, ihre Bestellungen bei dem Nächstliegenden Postamte vor dem 24. d. M. zu machen, da der weitere Druck demnächst beginnt. Auch wird, so oft der Stoff es nötkig macht, noch ein Beiblatt erscheinen, ohne daß eine Erhöhung des Preises (ausschließlich des Porto's 20 gr. Conv. M., oder fi. 1. 30 kr. rhein. jährlich) deßhalb eintritt. Stadt-Lengsfeld, im August 1830. Dr. M. Heß. i g e n. Concurrenz für Candidaten. Ein angesehenes Israelitisches Haus im Auslande beauftragt uns, durch unser Blatt folgendes anzuzeigen: Es wird ein Hauslehrer für die Erziehung und Ausbildung zweier gutgearteten und begabten Knaben gesucht. Derselbe muß außer geregelten Studien und allgemeine Qualification zum Lehr- und Erziehungsfache insbesondere gründliche Kenntniß der hebräischen und lateinischen Sprache und Literatur, geläufige Uebung im Gebrauche der französischen Umgangssprache, und einige Kunde der englischen Sprache besitzen. Ein solcher Candidat hat dagegen ein sehr bedeutendes Honorar und die annehmbarsten Bedingungen sonst zu erwarten. Wir sind ermächtigt das Engagement sofort zu vollziehen, Reisekosten anzuweisen, und alles Nöthige zu ordnen. Geeignete Lehrer, welche sich über obengedachte Qualificationen genügend ausweisen können, — jedoch nur solche — wollen sich entweder persönlich oder in portofreien Briefen an uns wenden. Die Redaction der Israelitischen Annalen zu Frankfurt a. M. Mehrere geprüfte Rabbinats - und Schulamtscandidaten haben sich bei uns gemeldet, welche bei eintretenden Vakanzen oder neu zu errichtenden Stellen als Lehrer oder Prediger angestellt zu werben wünschen. Wir machen auswärtige Gemeinde-Vorstände hierauf aufmerksam und ist verkommenden Falls bei uns nähere Auskunft zu erlangen. Die Redaction. - hüd iniyTO tidd dto mit einer hochdeutschen Uebersetzung, ganz in der Art wie das von pp erscheint von mir hier in Berlin, und wende man sich mit Bestellungen an die Buchhandlung des Herrn L. Fernbach jun. Daselbst ist auch pp vorräthig. Dr. I. Heinemann. Druck und Verlag von Johann David Sauerländer in Frankfurt am Main.