Israelitische Annalen
- Journal
- Israelitische Annalen
- Volume
- 1839
- Issue
- Heft 26 (28.6.1839)
- Date
- 1839-06-28
- Page
- Seite 208 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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1 - '208 — berücksichtigt, aber lNvjni unübersetzt gelassen. ist übrigens gleichbedeutend mit nN (V. 5) und kann nichts anders als „Eingang" bezeichnen. Lev. 10, 6. Ohne gegen die Sprache und unzählige -ffr.'ö Schriftsteller zu sündigen, kann jojn nicht anders als durch entblößen übersetzt werben; darüber sollte nicht mehr gestritten werden. Lev. 11, 16. Vergl. in Gesenius hebr. deutsches Handwörterbuch das Wort E£i1!°y Uebrigens wird es wohl der angestrengteste Fleiß bei der Verdollmetschung dieser Thiernamen nicht weiter als zu Muthmaßungen und Hypotbesen bringen, und die Kritik muß hierbei gleichsam ein Auge zudrücken. Daß viele Uebersetzer aber, auch unter den neuesten, diese Namen gänzlich unübersetzt lassen, kann, trotz der Schwierigkeit, die selbst die bloße Annäherung zur Wahrheit hat, nicht gut geheißen werden. // Lev. 19, 6. Ist die Uebersetzung nicht „undeutlicher," als — das Original. Lev. 22, 22. Meine Ansicht über die Tradition leitete mich auch hier. Für's erste hat es mit dem Opferdienst noch Zeit, und ist die Zeit da: so werben sich wohl einige sachkundige Rabbiner finden, die mit der Naturgeschichte — der unreinen Bestien vertrauet, die Sache entscheiden können. Lev. 23, 14. Bei den meisten Uebersetzcrn hat keine andere Bedeutung, als zerriebene oder zerstoßene Körner, und das nur einmal vorkommende eh) (F.xod.2, 14) muß jedesmal supplirt werden. (S. Michaelis Supplemente S. 1355.) Niun. 7, 3. Da das schwierige Epitheton ^8 nach allen vorhandenen Erklärungen keinen rechten Sinn geben will, so versuchte ich es, ihm die Bedeutung von Pracht, Herrlichkeit zu vindiciren, und verglich es mit den Stellen 2 Sam. 1, 14; Ies. 13, 9 u. a. m. Num. 21, 24. Der kürzere Imperativ ist nicht nur zy.v poetischer, sondern findet in dem Parallelismus Rechtfertigung genug. Num. 32, 38. Hat „der Text" durchaus nichts, was eine andere Uebersetzung gebilligt hätte. Etwas anders wäre es, wenn das 2 statt des Sch'wa ein Pathach gehabt. (De Wette überseht ebenso.) veut. 32, 17. Fast alle namhafte Uebersetzer haben räumlich genommen, und mit Recht. Der Sänger will den Götterdienst seines leichtsinnigen Volkes aus zwiefachen Gründen in's Lächerliche ziehen, „die Gegenstände eurer Verehrung haben weder bas Gcheimnißvolle der Entfernung, noch die Autorität des Alters für sich: sie sind aus der Nachbarschaft und eure Väter wußten nichts davon." Die Bemerkungen Exod. 39, 15. Lev. 4, 3. 8, 7 und 26, 6, so wie Num. 2, 2 und 6, 4 sollen bei einem neuen Abdrucke berücksichtigt werden. Die übrigen Ausstellungen — ich darf es dem Ref. versichern — sind in meinem mit weißen Papier durchschossenen Exemplare längst als erruta angemerkt und verbessert, wohin auch die Auslassungen gehören. — Ich scheide von dem Herrn Heß mit der Bitte, daß er doch ja mit seinen Bemerkungen *) fortfahren wolle. (Forts, f.) *) Sind bereits bei uns eingegangen, aber in der Ausdehnung nicht für die Annalen geeignet. Wir werden, sobald die Erlaubniß des Hrn. H. dazu gegeben ist, einen gedrängten Auszug daraus mittheilen. D. H. Anzeigen. Bei C. L. FriHfche in Leipzig ist so eben erschienen, und durch alle Buchhandlungen zu haben: .nbpm aron Commentarius Perpetuus ln Pentateuchum sive quinque legis divinae libros, cjuo inventa traditiouis vetustae grammatica historicaque textus sacri analysi confirmantur mirificas traditiouis scridturaeque consensus exegesi subtiüori, babita novissimorum progressuum, ratione, demonstratur, auctore Jacob Zebi Meklenburg, Dioecesis Regiomontanae Rabbino. gr. 8. br. Preis Rthlr. 2. In allen Buchhandlungen ist zu haben, in Frankfurt am Main bei I. D. Sauerländer: Dr. I. M. Jost's allgemeine Geschichte -es Israelitischen Volkes, sowohl seines zweimaligen Staatslebens als auch der zerstreuten Gemeinden und Secten bis in die neueste Zeit, in gedrängter Uebersicht zunächst für Staatsmänner, Rechtsgelehrte, Geistliche nnd wissenschaftlich gebildete Leser. AuS den Quellen bearbeitet, in zwei Bänden. Berlin. C. F. Amelang. 1832. Rthlr. 4V4.fi. 8. 33 kr. rh. Dies Werk ist kein Auszug aus dem größern Werke desselben Verfassers (Geschichte der Israeliten seit der Zeit der Maccabäer, Berlin bei Schlesinger 1820 — 8, 9 Bände) wie zum Theil schon der Titel zeigt. Es enthält vielmehr auch die ganze ältere, biblische Geschichte, berichtigt überall die spätere, und führt sie bis auf 1832 fort. Druck und Verlag von Johann David Sauerländer in Frankfurt am Main.