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Der israelitische Volkslehrer · 1857-11-01 · Heft 11 (November 1857) · page 35

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
6 (1857)
Issue
Heft 11 (November 1857)
Date
1857-11-01
Page
– (sequence 35)
Language
German
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Rundschau. 345 begeisternde Vortrage.-Mit Vergnüg?,, habe ich bemerkt, wie diesbeiden Männer inzederArt iUsammenwrrkeu Wd in der schönstenEintr.icht d.,6 Wohl der Gemenide fordern. Möchte es geliugen.daSjmige, worin Hz. in seinen Reformen zuwett gegangen, ins gehörige Geleise;u bringen, wie Herr Mover -Solches mit gutem Erfolge bereits begonnen hat. Gottzöttburg im November 1857. (Corresp. ) — Seitdem Sie da« letzte Mal von uns hörten, geht Alles hier,jn religiöser Beziehung nach Wunsche, und die Hoffnungen, die wir hegten, sind. Gott sei gelobt, erfüllt forden, Ein reger, für Religion und jüdisches Interesse begeisierkr Ginn zeigt sich, hier überall und bei jeder Gelegenheit, und so um sich dir Gemeinde immer durch t-ine allgemeine Bildung, durch musterhaftes, sittliches Leben, durch Biedersinn Md Wohlthätigkeit auszeichnete, so können jetzt auch Ihr.Gotteshaus, die während des Gottesdienstes stattsindente Ordnung und Andacht, der fromme Sinn, der sich auch durch Verehrung des S abbuche? W häuslichen Leben kund giebt. zum Muster dienen. Wie Sie wissen, hat die Gemeinde in der Person des Herrn vr. Wölfs eine sehr glückliche Wahl getroffen und einen Mann gesunden, der gerade hier in jeder Beziehung segensreich wirken kann, und der in kurzer Zeit allgemeine Liebe und das.Vertrauen Aller gewönne» hat. Nächstens fängt er eimn Cvclus von Porträgen uY,?, die Psalmen an, die an einem Wochentag«' gehalten werden, und die Neben der Predigt, durch Verbreitung einer größeren Kenntm'ß vom und Liebe zum Bibelworle, heilsam wirken'werden. Solche Aibelerklärungen wären in allen Gemeinden ein schönes Feld für die Thätigkeit de< Lehrer iu Israel, und gerade in unserer Zeit von größtem Nutzen. Außerdem beschäftigt sich Vr. Wolff.mit Mi wissenschaftlichen Arbellen, die für das größere Puhlikum bestimmt sind.—- Da die hier eingesttkirte Gebet-- ördiimig noch' an prmcipiellett M leitet, die vor vr. WolffS Zeit aus localen Gründen nicht beseitigt werden konnten, wurde eine Cuttuscommission 'ängeordnet,' aus dem Nnbbnien, dem Prediger, Herrn HenriqueS. den Gemeiiidevorstehcrn vnd vier dazu gewählten Gemeindegtiedern bestehend, welche im Einzelne» die Grundsätze, durchzuführen hat, die mit den Ansichten übereinstimmen, die Sie in Ihrer Zeitschrift mehrmals und besonders in der Einleitung zur VtschrMing der gmtr^dienstlichen Ordnung in Frank« surr am Main geäußert haben, sowie B. die Streichung oder Aendernng der-Stellen, die den Wunsch einer persönlichen Rückkehr nach Palestina oder eines wied'tt hergestellten Ovfercnitttö enthalten. Wie gern hätten wir davei M Arbeiten der Rabbinerconftre^zen in Ihrer Gegend benutzt, unr wie sehr würden wir es Ihnen danken, wenn Ähre Zeit es Ihnen erlaubt und Sie -M Gute haben möchten, nnS 'init den Beschlüssen der Rabbinercvnferenz km Betresf'der'Redärliou der hebr. Gebete bekcmnt zu machen*). Wir sind gerade jetzt damit beschäftigt^ ein neues Gebetbuch ,um Gebrauche in unserer Cyna, goge' auszugeben, und mit Dankbarkeit würden wir jeden Rath von Ihnen -annehmen und beherzigen. An den heiligen Feften der NeuZahrStage und des WersöhnüngStageö, die so gefeiert wurden, daß sie gewiß eine tiefe, weche» volle Wirkung auf die Geninther machten, liatte» wir dieselbe Gebetordnung wie im vorigen Jahre, und die hauptsächlich mit dem von Ihnen Mg«, theilten Mnkfurrer Ritus ttberemstimmt. Ich kann diese kleine MittMlung 'über M Verhältnisse der Gemeinde nicht schließen, ohne den Wunsch aus. Mprechen. daß ^er Friede, der hier alle vereinigt, die Vrbauung^und An' dacht, die jetzt bei ünserm Gottesdienste stattfindet) der religiöse Ä-mn und di^ Sehnsucht nach dem Höheren und Heiligen, die sich oft hier äußert, nit '!! . -.'^' >i ' > '' > ' > ..' ' , > ' " ' f) Ätral- Art. FMsurl.giit?. ,^ . . ^7^ .-- ^^. .! /' ' -^l^.' - - > - .....

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