Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 6 (1857)
- Issue
- Heft 9 (September 1857)
- Date
- 1857-09-01
- Page
- – (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Vorzug des Lichtes vor der Fiiisterniß. (Vers.-Tag Morg) 65 des göttlichen Namens, der auf ihnen ruhen sollte und dm sie entweihet haben —in Schande stehen diese da, und das Alter schützt sie nicht vor der Verachtung der Welt! — Ihr aber, ehrwürdige Väter und Mütter, wahrhaft fromme Greise und Greisinnen — glänzend wie schneebedeckte Berge im Abendsonnenglan; stehet ihr da, gekrönt und verherrlicht von jener Achtung und Liebe, die wir sv gerne dem würdigen Greise, dem ehrbaren Mütterlein entgegenbringen, und es gilt von euch das schöne Wort der Schrift: N^w NlttSN „eine prächtige Krone ist das Alter, N^NA wenn eS erlangt wird auf dem Mge der Tugend!" (Spr. 16, 31.) — II. ' "IlttN Ntt O^tt ^^'1 Und Gott sah das Licht, daß es gut sei, und also haben auch wir jetzt erkannt vor Gott den hohen Vorzug eines Wandels im Lichte, haben wir erkannt, wie nur dann Leben, Glück, Ehre — diese Namen verdienen, wenn das Leben dm Guten geweiht, das Glück die Seligkeit bedeutet, die Ehre mit der Selbstachtung Hand in Hand geht. Also lernen wir hent' das Wesen der Dinge kennen, aber das alles ist noch nicht genug! Wir müssen den Vorzug'des Lichtes, die hohe Würde der Tugend auch — in der Wirklichkeit bewähren, das ist das Wichtigere, und das ist's, was wir in unserer Betrachtung zweitem Thtile näher erörtern wollen. Machet den erkannten Vorzug des Lichtes, der Tugend, der probehaltenden Frömmigkeit geltend l. in euch selbst, Z. in euerem Wirken in der Welt und 3, in eueren Wünschen und Gebeten vor Gott. l. Machet deu Vorzug des Lichtes geltend, zunächst in euch selbst. ES war noch nicht genug, daß Gott sah das Licht, daß es gut sei, der zweite Theil des Verses meldet unS mehr, «"MN "MN O'N^ Gott unterschied auch zwischen dem Lichte und der Finsterniß. 7