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Der israelitische Volkslehrer · 1857-08-01 · Heft 8 (August 1857) · page 34

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
6 (1857)
Issue
Heft 8 (August 1857)
Date
1857-08-01
Page
– (sequence 34)
Language
German
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40 Die werdende Schöpfung. Häuptling, die wir aufgestellt, es waltet der Geist Gottes über dem Nabolin« unserer Tage, sie treie hervor, klar und wahr, zunächst in dir selbst! — 2. Und dann blicke wieder hinaus durch ganz Israel, und freue dick, wie auch da der „Kuaeli Llolum" waltet über den Ehrenden Gewässern! — Denn ist es nicht eine neue Schöpfung, die da werden und sich gestalten will im jetzigen Israel? ist ez nicht der Geist, der überall die tausendjährigen Hüllen und Bande durchbricht, um frei zu werden und zu befreien die heilige Gottesgemeinde, und durch sie die in Wahn gefesselte Menschheit? lasset ihn walten den Geist; lasset ihn da und dort verschiedene Gcstalttmgen hervorrufen, die jetzt trennend wirken; es wird sich aus diesen widerstreitenden Bestandcheilen das neuen Iudenthum groß und herrlich herausbilden, wie aus den gegeneinander stoßenden Urstvssen des /1'oliu ^Vadoku" herrlich und in schönster Einheit die Urschöpfung sich herauSgestaltere. ')2 O'N^tt NN) V'QN „der Geist Gottes webt nnd waltet über die bewegten Wo, gen des jetzigen Israel!" — Und Das ist meine Hoffnung auch fiir dich du hiesige Gemeinde! Auch ans deinem gährenden ^olm ^Viikolm« wird sich ein Besseres herauSa.estalren! Darum blicke ich erwartungsvoll auf die nächste Zukunft! Es muß der unselige Znstand, unerträglich fnr jeden Freund der Religion, unerträglich ganz besonders für den in seinem Wirken überall gehemmten öffentlichen Lehrer der Religion, ein Ende nehmen; auch über dem wüsten und wirren Zustande unserer ReligionSgemeinde muß und wird erscheinender ordnende Geist!— Es muß besser werden! — Mit dieser Hoffnung lasset uns eintreten in das neue Jahr! — Daß es aber hier und überall besser werde in Israel, dazu ist es eben nöthig, daß ihr dem Geiste Gottes, dem Geiste wahrer Frömmigkeit, sein Recht widerfahren lasset. Ueber dem n'I'olm >Vabo!m" unserer Tage walte erhaben die Religion; ihren reinen Geist zu bewahren über dem Dunkel, dazu ist Israel erkoren. Lasset uns diese heilige Aufgabe innigst beherzigen heute, am Jahresanfänge, va wieder ein neuer Abschnitt begonnen hat in Zakob's vielhundertjähriger Pilgerfahrt. Den reinen Geist eines wahrhaftigen Glaubens sind wir berufen zu erhatten — nicht Eine Partei allein, sondern wir Alle zusammen! —Darum, Israeliten, beim Widerstreiten der religiösen Meinungen vergesset nicht des „kuaelt Lwlüm,« des einigenden Gottesgeistes, der über euerem Haupte schwebt, damit ihr die Liebe nicht vergesset, die euch einige, damit ihr die Religion nicht vergesset, für welche,

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