Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 6 (1857)
- Issue
- Heft 5 (Mai 1857)
- Date
- 1857-05-01
- Page
- – (sequence 38)
- Language
- German
- Belongs to
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Unsere Lehre und uliser Beruf. geändert. ES ist nöthig. Männer aus Israel, daß man darauf aufmerksam mache, welche neue Gefahren drohen! — Das talinudistische Iudenthum. früher der Popanz, den sie den Völkern zeigten, um sie von «nS abzuschrecken, ist jetzt ihr Schooßkind; das lautere Juden, thum, welches die Religion deö Geistes und des Herzens werben will für die Meuschheit. früher ihr Schooßkind, ist jetzt der Popanz, den sie den Äölkern zeigen, um sie wider uns aufzureizen. ädvNAi isvl» mileuÄNttl der Herr ist ein Kr Legs Held — er wird auch diese Plane zu Schanden machen. Wir aber, die Beauftragten Gottcö, wir müssen zusammenstehen. Die Angriffe aller Judenfeinde haben stets allen Zuve» gegolten; sie nehmen immer zum Scheine nur einen Theil heraus, um desto leichter fertig zu werden mit allen. — Namentlich aber sollten in diesen bedrohlichen Zeiten Alle, die eine Läuterung des religiösen Lebens anstreben, treu zusammenstehen, um durch Einheit stark zn sein. Und wieder insbesondere sollte in Deiner Mine, israelitische Gemeinde Frankfurts, — bisher die Fahnenträgerin des religiösen Fortschritts, die Vorkämpfer«: im Streite Gottes für Wahrheit und Licht, und deßhalb früher gerühmt vor allen, und deßhalb jetzt von den Finsterlingen und Feinden dieser Bestrebungen angefeindet vor allen — in deiner Mitte, sage ich, sollte 'Alles, was dm Lichte huldigt, innig verbunden fein, und mit dem Ruft: ^6omZ ee!m6 useiwmo evl,^, der Ewige ist einzig und sein Name ist Einiger, wie Ein Mann vertreten die Ehre und die heilige Sache des Judentums. Nicht streiten sollten wir, wer die Fahne vvrantrage, während sie unS im Ringen zerrissen wird, und ihre Fetzen als Siegestrophäen des Parteisieges flattern. — Nein! schaaren sollten wir uns um die gemeinsame heilige FahM daß sie Sieg erringe durch uns für Alle, und aufgepflanzt werde auf jener lichtm Höhe, zu der wir hinanstreben O'QZ) V)^? als ein einigendes Panier für die Völker! — Schwinden sollte mit Einem Male alle Lässigkeit und Gehässigkeit; denn ämnlvk, der neuerwachende Glaubenshaß, hat nur dann Hoffnung zu siegen, wenn wir durch Gleichgültigkeit für die heilige Sache unserer Religion ihm den Nechtsgrund zu unserer Anklage selbst in die Feder flößen - wie es bedeutungsvoll genug schon vom alten ^rualek heißn „Deine Lässigen, deine Nach zügter ergriff er - ttl' tt^l p^l "INKI denn du warst matt und trag-und ohne Gottesfurcht!" — Und so möge denn Gott, dessen Streiter wir sein sollen, in unS Allen erwecken den rechten Sinn, den Achten Geist, der du