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Der israelitische Volkslehrer · 1851-10-01 · Heft 10 (Oktober 1851) · page 16

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
1 (1851)
Issue
Heft 10 (Oktober 1851)
Date
1851-10-01
Page
– (sequence 16)
Language
German
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KW - Die Heimkehr des Sohnes. leben mit beeinträchtigt werde. Die Religion, die vorzüglich Sache deS Gemüthes ist, ist eine Pflegerin der Herzensbildung; daS ist ihre schönste Aufgabe. Indem sie das Herz für Gott erwärmt, will sie es zu einem weichen bildsamen Stoffe machen, welcher die Eindrücke der Liebe und Güte leicht und gerne aufnehme. Darum ist es die Religion, die heute auffordert, ein Jeder gebe nach Maßgabe seiner Hand, nach dem Segen des Ewigen deines Gottes, den er dirgegeben. Gottes bester Segen ist das gebesserteHerz;daS weihe deinen Brüdern, das weihe deinem Gott! — Doch mit dem Herzen weihe Gott und Menschheit als Festgabe deS Lebens auch 2. die Hand. — Die Hand ist am Arm, und der Arm in der Nähe des Herzens, um von dort aus regiert zu werden. Darum sei das Herz die Quelle, und der Arm die Kette, und die Hand der Eimer, um aus der Quelle zu schöpfen Güte und Gutes, zur Labung der Lechzenden und Bedürftigen. Der Winter ist da, nicht bloS für dich, auch für den Armen, ja für ihn ist er leider am meisten da, denn er fühlt seine Ankunft und sein Verweilen am Schmerzlichsten! Da gilt's zu helfen durch daS Wort, wie Gott hilft, dessen heiliges Wort Israel nun schon Jahrtausende hindurch tröstet in seinem Unglück, antreibt zum Guten in seinem Glücke; da gilt es zu helfen durch die That, wie Gott hilft, der seine Hand nie verschließt, oft und wiederholt gibt, und deßhalb auch uns heute dringend zuruft: IM ssnz Geben, wiederholt geben sollst du ihm, und dein Herz sei nicht übelgestimmt, wenn du ihm gibst, denn um dessen twillen segnet dich der Ewige, dein Gott, in allen deinen Werken und in Allem, was deine Hand unternimmt. (5 B. M. 15,10.) Da gilt'S Gott zu zollen Dank, indem du dein Herz dem Bedrängten zuwendest, da gilt's Gott zu zollen Ruhm, indem du die in deine Hand gelegten Güter nach seinem heiligen Willen nützch; ein Jeder gebe nach Maßgabe seiner Hand,?m ILM "^tt " nach dem Segen des Ewigen, deines Gottes, den er dir gegeben. —

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