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Der israelitische Volkslehrer · 1851-10-01 · Heft 10 (Oktober 1851) · page 13

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
1 (1851)
Issue
Heft 10 (Oktober 1851)
Date
1851-10-01
Page
– (sequence 13)
Language
German
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Die Festgaben. ZÄ7 Ja freuen wollen wir uns heute der empfangenen Gaben vom Vater, zum Schlüsse unser Herz noch einmal tief erquicken an seinem Segen in Wort und That. — II. Das aber, lieben Brüder, ist nicht genug, daß der Vater uns gibt, wir müssen auch ihm geben ,12^ NZYQ?, soweit unsere schwache, menschliche Kraft reicht.— Und was geben die Kinder dem Vater? —Sie geben ihm . Dank und Ruhm. — I. Dank.— Was können auch schwache Kinder dem Vater geben außer Dank? —Aber die auch den Dank schuldig bleiben, was sind das entartete Kinder! Und so erinnern wir uns heute am Beschlüsse der Reihe von Festtagen, die wir durchlebt, all der heiligen Rührungen, die in dankbarer Erinnerung der großen Wohlthaten Gottes am Gedächtnißtage, am Versöhnungstage, am Freudenfesttage unser Gemüth durchwogt haben. Wie oft hüpfte da unser Her; auf vor Freuden, wann wir hier in Andacht standen vor Gott, und sprachen: ,/was ist doch Gott ein gütiger Vater, der mich versorgt, der mich gelabt und erquickt und gesegnet hat bis auf diesen Tag — Er wird auch in Zukunft mich nie verlassen!" — Und Das ist gut, wenn wir uns hier unserer Pflicht gegen Gott recht tief bewußt werden, wenn wir hier recht tief fühlen unsere Unzulänglichkeit, ihm gebührend zn danken, auch nur für Eine der unzähligen Wohlthaten die er an unseren Vätern und uns geübt hat! — Freilich, sie sagen, dazu sei das Gotteshaus nicht nöthig, an Gott uns dankbar erinnern können wir auch zu Hause. —Ja, sie können es, aber die Menschen thun'S nicht! — Als der Sohn in unserem Gleichnisse draussen in der Fremde war, da war's allerdings des Vaters Gut, womit er sich gütlich that? Er konnte täglich an feinen Vater sich erinnern, aber er that'S nicht, nnd so artete er aus. Das Haus seines VaterS erst brachte lebhaft in ihm das Gefühl seiner Pflicht hervor. So ist daS Gotteshaus das heilsamste Mittel, unseren Dank gegen Gott an jedem Festtag, an jedem Sabbathtage zu erneuern, in unS warm zu

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