Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 1 (1851)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1851)
- Date
- 1851-10-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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/ Das Familienfest. 231 Fremdling (6. B. M. t0,19); und ferner heißt es: N2N^1 ^VI du sollst den Fremdling liebenwiedich selbst (Z. B. M. 19, 34). Darum möge auch unter euch nicht gehört werden zur Ausschließung das verächtliche Wort: „das ist ein Fremder?" Denn nur zur Liebe und zu gastlicher Aufnahme und zu brüderlicher Behandlung'empfiehlt Gott den Fremdling, wie der Herr selbst sich nennt: 2N^. einen Freund deS Fremdlings N^Q^I 517^. der auch ihm Brod und Kleid bescheert (5. B. M. 10, i8.) Alle diese guten Gedanken wollte der Versöhnungstag, an welchem wir aus der fremden Welt wieder heimkehrten zum Hanse unseres Vaters, befestigen in unserer Seele, daß durch achtungsvolle Anerkennung der Lehrer sich aussöhne mit seinem schweren Berufe, daß durch liebevolle Ausnahme ver Kretndling sich aussöhne mit seinem harten Loose, und wir heute in unserem liebegeschmückten Zelte in der Liebe nicht bei unseren Angehörigen stehen bleiben, sondern auch zur Festesfreude heranziehen den Leviten urd den Fremdling, denn Gott hat sie auf dem Verzeichnisse der Festtheilnehmer nicht vergessen. — " ' V. Und nun noch ein fünftes Menschenpaar, dem wir durch Theilnahme daS Herz erleichtern sollen! Als die neunte und zehnte Person läßt Gott zu unserem Verbrüderungsseste einladen: Waise und Wittwe, wie eS heißt: °M vln^ und die Waise und die Wittwe, die innerhalb deiner Thore wohnet. — Der Sohn, in unserem Gleichnisse, ist heimgekehrt zu seinem Vater. Wie freut er sich, daß er noch einen Vater hat, in dessen Arme er sich reuig flüchten konnte! Und wir Alle sind am Versöhnungstage heimgekehrt zu unserem Vater, und wir Alle fteuten unS, daß unser Vater lebt, OL? 'w, zu dem wir in allen Nöthen uns flüchten können, daß er un» erhöre, daß er uns gnädig aufnehme, daß er unS speise und